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Kräuter spielen insbesondere bei der artgerechten Ernährung von Kaninchen eine große Rolle, aber auch für andere Kleintiere wie Meerschweinchen, Chinchillas, Mäuse, Degus, Hamster und Gerbils stellen Küchen- und Wiesenkräuter ein willkommenes Zusatzfutter dar. Während der warmen Jahreszeit können frische Kräuter von naturbelassenen Wiesen oder aus dem eigenen Garten einen Großteil des Bedarfs decken, im Winter oder für Stadtbewohner sind getrocknete Kräutervariationen eine hochwertige Alternative.
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Je nach Art und Vorliebe ihrer tierischen Mitbewohner können Sie hier auf m.tieranzeigen.at unter Kleintierfutter mit Kräuterzusätzen, Kräuterpellets und verschiedenen Kräuterspezialitäten die für Sie passende Futtermischung auswählen oder Ihren Wünschen entsprechend zusammenstellen. .

Meerschweinchen frisst Kräuter
Meerschweinchen frisst Kräuter
© Pezibear (pixabay.com)
Kräuter als Futter und Medizin

Wie frisches Gras und Heu haben Kräuter einen hohen Rohfaseranteil und sorgen damit bei pflanzenfressenden Kleintieren für eine geregelte Verdauung und einen gleichmäßigen Zahnabrieb. Zudem können viele Wiesen- und Küchenkräuter aufgrund ihrer heilkräftigen Inhaltsstoffe gegen eine Vielzahl von gesundheitlichen Störungen eingesetzt werden: Löwenzahn regt beispielsweise Verdauung und Nierentätigkeit an, Spitzwegerich wirkt entzündungshemmend und schleimlösend. Brennnesseln werden frisch nicht gerne gefressen, getrocknet fördern sie den Stoffwechsel und unterstützen die Blutbildung. Melisse entspannt und beruhigt, Malvenblätter sind hilfreich bei Durchfall und lindern Entzündungen im Maul- und Rachenbereich. Küchenkräuter wie Oregano, Majoran und Basilikum entfalten ihre wohltuende Wirkung vor allem bei Verdauungsstörungen, Thymian ist ein bewährtes Mittel gegen Atemwegserkrankungen. Da sich bei Kleintieren aus einer kleinen Unpässlichkeit schnell eine ernste Erkrankung entwickeln kann, sollte ein krankes Tier in jedem Fall umgehend einem Tierarzt vorgestellt werden – Kräuter können aber die tiermedizinische Behandlung unterstützen und den Heilungsverlauf positiv beeinflussen.

Haupt- oder Beifutter

Kaninchen sind ausgesprochene Kräuterfresser und profitieren von einer möglichst großen Auswahl an Wiesen- und Küchenkräutern. Meerschweinchen, Degus und Chinchillas benötigen sowohl ausreichend Gras (oder Heu) als auch Kräuter, während diese für Ratten, Hamster und Mäuse eher ein zusätzliches Angebot zu ihrer speziellen Futtermischung darstellen. Füttern Sie frische Wiesenkräuter immer langsam an, um Verdauungsstörungen zu vermeiden – sind die Tiere daran gewöhnt, können Sie auch größere Mengen anbieten. In Küchenkräutern sind die Wirkstoffe konzentrierter vorhanden als in Wildkräutern, weshalb sie nur rationiert verfüttert werden sollten. Dies gilt auch für getrocknete Kräuter, die im Vergleich zu frischen wesentlich mehr Calcium enthalten: Der für die Stabilität von Knochen und Zähnen wichtige Mineralstoff kann im Übermaß Blasen- oder Nierensteine verursachen. Diese Gefahr sinkt aber erheblich, wenn die Tiere genug Flüssigkeit aufnehmen und so das überschüssige Calcium wieder ausscheiden.

Kräuter für jeden Bedarf

In vielen hochwertigen Futtermischungen für Kleintiere sind getrocknete Wiesen- und Gewürzkräuter bereits lose oder in Form von Futterpellets enthalten. Bei gesundheitlichen Problemen ist der Zusatz spezieller Kräutermischungen sinnvoll, zu Rollen oder Würfeln gepresste Trockenkräuter regen zum Nagen an und unterstützen damit den Zahnabrieb.

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