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Mit dem richtigen Chinchillafutter und einer an ihre Bedürfnisse angepasste artgerechte Haltung können Chinchillas 20 Jahre und älter werden. Als besonders bewegungsfreudige Tiere, die in ihrer Heimat, den Anden, in sehr großen Gruppen leben, brauchen sie neben dem geeigneten Futter für Chinchillas auch viel Platz, um gemeinsam zu klettern und zu toben. (Weitere Infos zum Thema Chinchillafutter)
Weitere Informationen & Wissenswertes
zum Thema Chinchillafutter
Nicht nur der Chinchillakäfig sollte groß genug sein, sondern am besten zusätzlich mit einem Freigehege verbunden sein. Beides finden Sie bei uns im Bereich Kleintiere und dann den entsprechenden Unterkategorien Kleintierfutter, Heu und Streu, Kleintierkäfig, Kleintiergehege, Käfigzubehör sowie Spielzeug und Transport. Da sich Chinchillas sehr vielseitig ernähren, sind die Zusammenstellung des Chinchillafutters, aber auch die Umgewöhnung von Jahreszeit zu Jahreszeit eine kleine Wissenschaft für sich.

Chinchillafutter
Chinchillafutter
© benjamingross83 (pixabay.com)
Was bei Streu und Futter für Chinchillas besonders wichtig ist

Die Chinchillas, die in unseren Regionen als Haustiere gehalten werden, sind meistens sogenannte Langschwanzchinchillas und gehören zu den eigentlichen Chinchillas. Sie stammen aus den Anden, wo sie in großen Gruppen von bis zu 100 Tieren leben und eher nachtaktiv sind. Die Vegetation in ihrer Heimat ist eher karg. Es regnet dort nie. Die Pflanzen in den Anden bekommen die wenige Feuchtigkeit, die sie zum Leben brauchen, nur über das Schmelzwasser der Schneeschmelze. Das weiche Fell der possierlichen Nager darf deshalb auch nicht nass werden, denn es trocknet nur sehr schlecht wieder. Wichtig für die Fellpflege ist für diese Tiere deshalb nicht nur die Einstreu im Chinchillakäfig, sondern auch eine Schale mit extra für diese Tierart angebotenem Chinchillasand. Darin nehmen sie mit Wonne täglich ihre Sandbäder. Dieser Sand ist besonders fein und unterscheidet sich deshalb auch von herkömmlichem Vogelsand.

Die Pflanzenwelt in den Anden ist an das wenige Schmelzwasser in dieser Gegend angepasst. Den Tieren sollte schon immer frisches Wasser zur Verfügung stehen, aber sie trinken relativ wenig und ernähren sich auch lieber von eher trockenen Pflanzen. Saftiges Obst fressen sie nicht so gern. Sehr gern hingegen mögen Chinchillas Hagebutten, die Knospen frisch gepflückter Zweige, einige wenige Kräuter und Gräser, getrocknetes Gemüse, aber auch ab und zu einige Samen und Körner. Einzelne Nüsse oder Erdnüsse sind ebenfalls als Leckerei gern gesehen. Grundsätzlich brauchen die kleinen Nager aber nur eher kleine Mengen an Futter, denn ihre durch das dichte Fell vermeintliche Größe täuscht. Der eigentliche Chinchillakörper unter diesem Fell ist kaum größer als der einer Maus.

Vorsicht bei jeder Futterumstellung ist wichtig

Man kann das empfindliche Verdauungssystem der hierzulande meistens gehaltenen Landschwanzchinchillas am besten mit dem von typischen Monograstriern und Pflanzenfressern wie Pferden, Kaninchen und Meerschweinchen vergleichen. Jede zu rasche Umstellung der Fütterung kann bei allen diesen Tierarten schnell zu einer Kolik, Durchfall und anderen Verdauungsbeschwerden führen. Wenn im Frühling frische Gräser und Kräuter gegeben werden, muss das deshalb vorsichtig passieren. Gutes Heu sollte ganzjährig zusätzlich zum möglichst bunten Chinchillafutter zum Speiseplan dazugehören.

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