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Quelle: Streunerkatzen OÖ – Verein zum Schutz verwilderter Katzen

Katzen Kastrationspflicht

Um die jährliche Katzenschwemme wenigstens etwas einzubremsen gibt es seit 1.1.2005 eine Kastrationspflicht welche auch im Tierschutzgesetz verankert ist.

Der Gesetzestext lautet:
„Werden Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten, so sind sie von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern diese Tiere nicht zur kontrollierten Zucht verwendet werden oder in bäuerlicher Haltung leben.“ (mit 01.04.2016 gestrichen)

Änderung des Gesetztestextes ab 01.April, 2016
Ausweitung der Kastrationspflicht für Katzen.
Eine immer schon umstrittene Ausnahme von der Kastrationspflicht - nämlich für "Katzen in bäuerlicher Haltung", wird mit 01. April 2016 gestrichen. In der Vergangenheit ist es hier zu Missverständnissen hinsichtlich der Pflicht der Kastration von Katzen gekommen.
Die Klarstellung bedeutet in Zukunft mehr Rechtsklarheit für alle.

Aufgrund der Petition bzgl. der Ausnahme von Katzen in bäuerlicher Haltung die vom Verein „Streunerkatzen OÖ“ eingereicht wurde, nahm im März 09 das Bundesministerium für Gesundheit Stellung: Ausgenommen von der Kastrationspflicht ("bäuerliche Haltung") sind lediglich Tiere, die vielleicht zwar regelmäßig auf einem bäuerlichen Hof mitgefüttert werden, aber ansonsten verwildert sind und als Streunertiere leben.

Bauern müssen demnach IHRE eigenen Katzen sehr wohl auch kastrieren lassen.
Für diese Katzen gelten die gleichen Mindestanforderungen für die Haltung, wie für Katzen von Privatpersonen.

Die Kastrationspflicht wird von Tierschutzvereinen als auch engagierten Privatpersonen kontrolliert und bei Verstoß zur Anzeige gebracht. Bei Nichteinhaltung der Kastrationspflicht drohen Strafen bis zu € 3.750

Wichtige Information zum Thema

Katzen können bereits ab etwa 4 Monaten geschlechtsreif werden. Eine Kastration zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat ist daher mittlerweile durchaus üblich. Die Empfehlung, dass eine Katze erst rollig gewesen sein muss, oder ein Kater erst zu markieren angefangen haben muss, um eine Kastration durchzuführen zu können ist längst überholt und veraltet.

Personen die gerne "einmal Babies" hätten oder das Aufwachsen der Kleinen beobachten möchten, sollten sich ausführlich über Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht informieren und sich dann an einen Tierschutzverein oder Tierheim wenden. Es gibt leider genug hochträchtige Katzen, die nicht mehr kastriert werden können und die ohnehin Babies bekommen.

Tierschutzvereine und Tierheime würden durch Unterbringung solcher Katzen auf verantwortungsbewussten und verlässlichen Pflegeplätzen immens entlastet werden.

Tierische Grüße,
Dein tieranzeigen.at Team, mit freundlicher Unterstützung des Tierschutzvereins "Streunerkatzen OÖ"

Weitere Informationen zum Thema unter: http://wissenswertes.streunerkatzen.org

Foto Copyrights:
photo-lounge, Carola Schubbel - Fotolia.com


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