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Ich möchte gerne mein Pferd selber zureiten bzw ausbilden

Von: Deluxe aus Österreich
am/um 15.03.2011 01:00

Wer kann mir Tipps geben?

Ich möchte gerne mein (Fohlen)Pferd selber ausbilden/ zureiten!
ich habe so etwas noch nie gemacht jedoch reite ich schon seit 10 jahren (auf meinem eigenen Pferd, nur Freizeitmäßig)
ist das eine gute idee das alleine zu machen?


Mein Pferdchen (jetzt 3j geworden und das fohlen meiner stute) ist bei mir zur Welt gekommen und schön langsam möchte ich es mit ihr ,,angehn,, :)
Ich kenne meine ,,kleine,, Stute in und auswendig, sie ist wie ein ,,kleiner Hund,, geht mir überall hinterher (auch ohne Strick) -egal wohin
wenn sie auf der koppel ist und sie legt sich manchmal hin, gehe ich zu ihr und dann setzte ich mich auf sie drauf und sie stört das überhaupt nicht! sie steht dann auch nicht auf oder will wegrennen....
(das mache ich schon seit einem halben jahr)
oder lege mich einfach zu ihr zu und wir genießen unsere ,,zweisamkeit,,!
Sie ist mein absoluter schatz und aufsattel und aufzaumen ist ÜBERhaupt kein problem!
longieren mit sattel und zaum ist auch kein problem
ihr ist das alles auf deutsch gesagt ,,Scheißegal,, was ich mit ihr mache!
Sie hat vor nichts und niemanden angst und geht beim spazieren mit mir überall drüber und durch....
Schlagen und beißen sind für sie ein absolutes Fremdwort!!

Meine Frage an euch!
soll ich es ganz alleine probieren oder soll ich vorher einen ,,Fachmann,, ran lassen?
manche sagen ich soll es AUF JEDEN FALL ALLEINE machen da meine stute das volle vertrauen ZU MIR hat
Andere sagen wiederrum ich soll das doch lieber einen ,,Ausbilder,, machen lassn sonst könnte ich vielleicht mein Pferd in den ,,ersten lehrschritten,, beim anreiten versauen!
aber ich denke schon das ich das alleine nicht hinkriegen kann!
und auf was muss ich da ganz genau achten am anfang?

Würde mich sehr auf Tipps freun!

LG
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ANTWORT 1-10 ( von Gesamt: 34 )

Antworten
Von: Pina Colada aus Österreich
am/um 15.03.2011 13:08


Die Ausbildung eines junges Pferdes soll nicht auf die leichte Schulter genommen werden!
Man kann nicht eben so ein Pferd ausbilden.
Dafür braucht man viel Erfahrung und Wissen!

Junge Pferde sind schneller versaut als man denkt.
Und ein versautes Pferd korrigieren ist langwierig und schwierig.

Wenn du später viel Freude mit deinem Pferd haben willst.
Schick es zu einem guten ausgebildeten bereiter zu Grundausbildung.
Aber Vorsicht, eine Grundausbildung dauernd nicht 1-2Moante sondern wesentliche länger.
Antwort melden | #1

Von: Pinto aus Österreich
am/um 15.03.2011 17:16


Hey

Also so wie du das beschrieben hast finde ich das du mit deiner Stute eine super ,,Beziehung,, hast und das ihr euch gegenseitig total vertraut!

wenn du mich fragst würde ich es schon selber machen da deine Stute dich am besten kennt und sie dir auch vertrauen kann!
dein Pferd wird mit dir auf jeden fall durch dick und dünn gehn!!!!

ich würde noch eine zweite bezugsperson miteinbeziehen (die dein Pferd auch kennt) die dir beim ersten mal aufsteigen hilft so das dein pferd ruhig stehn bleibt wenn du das erste mal oben sitzt!
dann würde ich sagen das diese ,,Person,, mit dir im Viereck oder Koppel ein paar runden mit deinem Pferd geht wenn du oben sitzt!
das würde ich ein paar mal so üben!
du musst auch viel mit stimme arbeiten und immer mit deinem pferd reden [smiley1] es versteht dich ja[smiley3]
wenn das hin haut würde ich ihr schonen das links und rechts gehn beibringen, aber auf keinen fall voll im maul herumreißen wenns ned sofort klappt!
und du musst das stehn bleiben mit ihr üben wenn du es sagst (NICHT im maul herumreisen und schreien wenns ned stehn bleiben will) deine bezugsperson sollte am anfang immer dabeisein und dein pferd am strick mitführen und dir auch helfen beim links gehn, rechts gehn und stehn bleiben!
du wirst sehn das dein pferdchen schnell kapiert was du von ihr willst
und wenn sie das schon gut kann dann kannst du das ganze langsam im trab und galopp angehn!
lass dir zeit, überstürtze nichts und du wirst begeistert sein wie schnell dein pferd lernt und ihr beide werdet freude miteinander haben!

Liebe Grüße und viel Erfolg!!!
Antwort melden | #2

Von: Brokeback's So aus Österreich
am/um 15.03.2011 21:10


Hallo!

Da du ja schon gesagt hast, das Sattel/Zaumzeug sowie Longe und Reitergewicht kein Problem ist, und euer Vertrauen gut aufgebaut ist steht - von mir aus gesehen - weiterem anreiten (gerade ausgehen, Kurven, leichttraben, an Longe "reiten" usw) nichts im Wege.
Und lass deinem Pferd Zeit, das ist das wichtigste!

--> Ich finde auch, dass du eine zweite Bezugsperson einbeziehen solltest.

Wenn dein Pferd gut an der Longe geht (unter dem Reiter und gerade aus usw ....)
oder spätestens wenn du nicht mehr weiter weist, schwerer Lektionen (ok, müssen vl nicht soo schwierig sein, aber wie zB richtig Angaloppieren o. ä. sein) oder wenn Probleme auftreten solltest du unbedingt einen Ausbilder hinzuziehen.
Wichtig ist dabei auch, das du dem Ausbilder vertrauen kannst, dieser dem Pferd Zeit lässt und nicht "herumhetzt" nur weil er in 4 Wochen einen neuen Schub junger Pferde zum Ausbilden bekommt!

Dabei solltest du auf Qualität und nicht auf dem Preis achten ;)


Also Fazit: Wenn du es dir zutraust, ein Pferd auszubilden, dann kannst du es auch probieren, aber ich würd (auch wenn erst in der späteren Phase oder früher wenn Hilfe benötigt) einen guten Ausbilder hinzuziehen.

Ich wünsch dir aufjeden Fall noch viel Erfolg und Spaß mit deinem Pferd,
und guten Abend ;)
LG
Antwort melden | #3

Von: Deluxe aus Österreich
am/um 16.03.2011 09:36


@ Pina Colada

Hallo

du hast sicher auf jeden Fall recht das es nicht einfach ist eben mal so !EIN! Pferd auszubilden!

ABER es ist halt nicht irgendein Pferd sonder MEIN gut Erzogenes Fohlen/Pferd das ich in und auswendig kenne und das mir ohne Worte blid vertraut! Sie ist halt was ganz besonderes :)
jeder der schon bei mir im stall war hat gemeint das dieses pferd ein absolutes ausnahmepferd ist !
Sie hat einfach eine gewisse ausstrahlung die etwas ganz besonderes ist und die jedem sofort auffällt und gefällt!

und ich bin ja auch kein anfänger mehr was das reiten angeht![smiley3]

Aber trotzdem Danke für deine Antwort[smiley2]
Jeder hat halt andere Tipps und Meinungen,
die ich mir gerne anhöre, dafür hab ich mich ja auch hier eingetragen![smiley14]
Antwort melden | #4

Von: Pina Colada aus Österreich
am/um 16.03.2011 14:41


Nur weil mir ein Pferd vertraut heißt das aber noch lange nicht dass ich ein Pferd korrekt ausbilden kann. In Hinsicht auf die psychische und physische Verfassung…
Ein Pferd auszubilden heißt sich nicht einfach draufsetzen und los geht’s.
Ein Jungpferd muss schon am Beginn lernen, den Rücken zu schwingen, unterzutreten, V/A zu gehen – in Folge den Rücken korrekt aufzuwölben um das Reiterwegeicht unbeschadet zu trage.
Einem Pferd dies beizubringen ist keine Lappalie, das machen selbst viele in erfolgreiche Reiter nicht.
Oft ist es Sisyphusarbeit Takt, Losgelassenheit und Anlehnung reell zu erarbeiten.
Was ich am häufigsten beobachte bei „selbst ausgebildeten“ Pferden ist
-> Tendenz zum falschen Knick, verwerfen im Genick
-> Vorderhandlastige Pferde -> keine Luftaufnahme der HH, Schwerpunktverlagerung
-> Taktfehler, vorallem im Trab
-> Anlehnungs Schwierigkeiten -> Maulversaute Pferde
-> Steigen, Buckeln, Zunge drüberlegen – in Folge von ungehorsam, Überforderung und Reitfehlern
Gab es erst hier im Forum. Pferd lässt sich nicht mehr angaloppieren weil es buckelt…

Atrophierte Muskeln, wie beim Trapezmuskel oder langen Rückenmuskel … Blockanden im Lumbosakralgelenk, Rückenwirbeln usw.
Antwort melden | #5
Geändert/User: 16.03.2011 15:25

Von: Deluxe aus Österreich
am/um 16.03.2011 20:56


@Pina Colada

OK DANKE!

ich hab jetzt schon in mehreren ,,Forum-Antworten,, gelesen das du auf alles und jenes eine BESSERE antwort hast als andere leute!
Andere Meinungen und vorschläge von Leuten im forum sind in deinen Augen wahrscheinlich ,,Schmafu,,
du hast immer was BESSERES dazu zusagen
Nur du kennst dich am besten aus und weißt einfach alles übers Pferd....

Alle Leute di bei dir nicht eine TOP Pferdekenntnis haben, bzw die die ,,PFERDE WELT,, nicht studiert haben sind in deinen Augen anscheinend alles ,,NIX WISSER,, und ,,DUMMKÖPFE,,

So kommt mir das rüber!
Alle die keine Ausbildung fürs Pferdezureiten haben, die werden das Pferd auf jeden fall verhaun- WEIL SO ETWAS KANN !!!!NUR!!!!! EIN PROFI (sagst du)
aber ein PROFI hat auch klein angefangen und es lernen müssen!

alle leute die nicht deine bücher gelesen haben die du gelesen hast habn auch von nix eine ahnung

du hast alle Forumeinträge so dermaßn arogant reingeschrieben, so quasi ,, ich bin di beste ich weiß einfach alles,, !!!!
mann kann auch alles etwas netter schreiben, oder?

wenn es nach dir gehn würde, würdest du wahrscheinlich jedem sein Pferd wegnehmen weil nach deiner meinung nach jeder KEINE TOP PFERDEKENNTNIS hat....

Weißt du was, ich geb dir einen Tipp.
Nimm dir einen GROßEN Schreib-Block und schreibe dort alle deine aroganten Vorschläge und Meinungen rein!
damit wirst DU sicher eine Freude haben!!!
Antwort melden | #6

Von: Winnetou10 aus Österreich
am/um 17.03.2011 07:38


hi,
also reit sie auf alle fälle selbst ein!
du reitest ja schon länger und euer vertrauen ist ja auch super!
das kann dir ein bereiter ja versaun weil du nie wissen kannst wie sie mit deinem pferd umgehe !
wenn mal probleme auftauchen kannst du dich ja erkundigen!
wünsch dir alles gute dabei!
Antwort melden | #7

Von: Pina Colada aus Österreich
am/um 17.03.2011 08:39


Deluxe du bist ihr in einem Forum einen Diskussionsforum. Das heißt
Die Enzyklopädie Wikipedia beschreibt Internetforum mit folgenden Worten: Diskussionsforum, ist ein virtueller Platz zum Austausch und Archivierung von Gedanken, Meinungen und Erfahrungen.
So, das sind meine Gedanken und vor allem meine Erfahrungen.
Meine Gedanken aus dem Vet.Med Bereich, von meinen Lehrmeistern wie Bent Branderup, Klaus Balkenhol oder auch Eckart Meyners.
Und meine Erfahrung, da ich schon mehrere Pferde ausgebildet habe, nicht nur eigen...
Mir war klar dass du mit deinem Forumbeitrag hören wolltest: „Ja mach es selbst, selbst kann man das am besten“
In meinen Augen muss ein Reiter, welcher die Fähigkeit besitzt ein Pferd korrekt auszubilden, dass es in seinem Möglichen Rahmen gefordert und gefördert wird, ohne körperlichen und psychischen Schaden davon zu tragen, NICHT in einem Forum fragen.

Und um sich dann über einen Beitrag, einen ganzen Beitrag lang zu echauffieren die einem nicht passt.
Wie schon geschrieben, diverse selbst ausgebildete Pferde hatte ich schon unter dem Sattel zu Korrektur. Wie ein roter Faden zogen sich Probleme von festen Rücken, tauben Mäulern und Taktfehlern durch. Von Losgelassenheit und Anlehnung braucht man gar nicht sprechen. Im Laufe der Zeit entwickelten diese Pferde Rücken und Halsprobleme, die sie mehr oder weniger stark auf den Besitzer ausgelassen haben. Eine der häufigsten Folgen von Schmerz sind dann:
- Kopf hoch und ab die Post
- Buckeln
- Steigen
Wobei Steigen dann die langwierigste und gefährlichste Korrektur darstellt.
In diesem Bereich findet man auch wenig kompetente Bereiter, die fähig sind das Pferd ohne Gewalt zu korrigieren. Wer meint „Einmal kontrolliert umfallen lassen“ oder auch „Knall den Pferd eine auf den Kopf wenn es steigt“ ist in meinen Augen ein Stümper…

Achso zurück zum einreiten.
Noch so ein Problem ist das viele Hobbyreiter keine genaue/korrekte Hilfegebung haben. Da lernt das Pferd dann meist einen „Hilfematsch“. Zügel einseitig ziehen ->in die Richtung hingehen. Zügel beidseitig ziehen -> Stehen bleiben. Füße zusammen -> los gehen /schneller werden.
Kaum einer kann es dann nachreiten, was erhebliche Probleme bei Krankheit, Reitbeteiligungssuche und beim Verkauf auswirkt.

Besonders interessant ist es immer wenn man gerade in der Halle oder am Viereck´s Rand steht und sich die Reiter so ansieht. Da kommen dann viele Jungspunde zwischen drin mal beim Anreiten. Oder auch oft wenn sie schon galoppiert sind, in die Test und Probierphase.
Da wird versucht sich den Hilfen zu entziehen, mal über die Schulter weg zu laufen, Aufs Gebiss drauf zulegen oder auch mal ein enthusiastischer Bocksprung nach vorne um sich der überschüssige Energie zu entledigen. Sekunden schnell muss eine sanfte aber effektive Korrektur erfolgen… Passiert meistens aber nicht. Oftmals bei den Reitern die Angst haben und Unsicher werden.
In dieser Zwickmühle darf man dann aber nicht klemmen und verzweifeln, sondern souverän, gelassen und durchgreifend reagieren sowie agieren.
Oftmals passiert das in meinen Beobachtungen nicht und dann wird es von Trainingseinheit zur Trainingseinheit lustiger, zumindest für mich als Zuschauer.
Sehr gelungen sind auch die Szenarien die auch fast überall zu beobachten sind wenn ein Pferd mal wegspringt, warum in Gottes Willen ziehen alle wie hysterisch am Gebiss? (Das noch dazu meistens nicht mal passt…) Das Pferd springt weg und dann wird im Maul gezogen was Schmerzen auslöst und das Pferd gleich eine einschneienden schlechte Erfahrungen im Maul hat. Wo wir beim Teufelskreis -> Abgestumpftes Maul wären…
Die besten Reaktionen von den Jungspunden ist dann eindeutig, dass sie auf den Schmerzdruck im Maul, erst recht wie eine wilde Hummel über den Platz bocken und den unsanften Reiter auf den Boden setzen… Leider ist eine Begleiterscheinung dann meist, das die armen Dinger in die Zügel springen oder sonst was, da bleiben dann auch als Zuseher des Spektakel nichts anderes übrig um beherzt einzugreifen.

Noch so eine unergründliche Geschichte ist das „Loben“. Entweder bricht es in einer Lobhudelei aus der auch es wird so mit einem Lob gespart dass das Pferd eh nicht versteht was es richtig und falsch macht. Noch besser sind die „Leckerli rein Schieber“, da wird’s spannend wenn die Jungpferde dann das erste Mal her zwicken uns betteln. Ein Gebiss nicht mehr ohne Leckerchen annehmen oder was einem als junges, übermütiges Pferd noch so in den Sinn kommt.
Nicht zu vergessen sind die ganz mutigen Reiter, die ihre Pferde vom Aufsteigen zu Tode longieren. Auf mehrmaliges nachfragen „Was wird das? Bildest du dein Pferd zum Renn/Distanzpferd aus?“ bekommt man meist nur eine schnöde Ansage wie „Der ist Jung da muss vorher Energie raus…“ Was die Geschichte natürlich wieder in ein spannendes Licht rückt, denn wie will den der Reiter zukünftig arbeiten? Körperliche Kondition und geistige Ausdauer steigen!
Vielleicht hier noch passenden zu erwähnen sind beim longieren falsche, zu kurze oder unpassend geschnallte Ausbinder. Da ereilt einen meist das Grauen. Und wenn die Ohrspeicheldrüse dann auch schon geschwollen ist, dann lässt es sich ja zum Glück keiner den mir bekannten Ausbilder oder auch ich, den ***** der das verursacht zu rüffeln. Ich weiß auch nicht welche Vorstellungen die über die Halswirblesäule haben und wo der Kopf hinsoll… oder warum ein kleiner dicker Haflinger mit wenig Ganaschenfreiheit die gleiche Hals-Kopf-Aufrichtung haben soll wie ein Warmblüter… Noch so ein Rätsel das die Menschheit wohl noch nicht ergründet hat ist die Tatsache das Ausbinder sich in 99% der Fällen eh nichts bringt, diese aber hartnäckig angewendet werden.
Vorwärts-Abwärts kennt ein Pferd nicht… aber wie ein Postpaket verschnürt ist heute wohl sehr modern. Wer auch immer das propagiert, der tut der Pferdeseele und dem Pferdekörper unrecht. Ist das vielleicht Sjef Janssen? Naja zumindest spuckt mir dieser immer im Kopf rum bei solchen Ausbildungsmethoden. Und das Bild von Anky van Grunsven mit dieser Haltparade die die Reiterwelt erschütterte…
Lenrt heute wohl keiner mehr, dass der höchste Punkt das Genick sein sollte… und zwar wirklich das Genick, nicht der 3 oder 4 Halswirble…

Naja, über Pferdeausbildung und Reitergeschichten lassen sich Bibliotheken füllen. Jeder Tag bringt Neues mit sich, von neuen Erkenntnissen über neue Bilder wo man sich nur mehr an den Kopf greife kann und predigen „ Das Pferd ist ein Lebewesen, mit Gefühlen und einem Schmerzempfinden.
Antwort melden | #8
Geändert/User: 17.03.2011 08:55

Von: Brokeback's So aus Österreich
am/um 17.03.2011 09:41


@Pina Colada
Ich wollte nicht den ganzen Beitrag von dir zitieren, Pina Colada, aber ...

Noch besser sind die „Leckerli rein Schieber“, da wird’s spannend wenn die Jungpferde dann das erste Mal her zwicken uns betteln.

*Altes Thema aufroll*
--> Hast DU nicht gesagt, du stopfst dein Pferd lieber mit Karotten zu, als DEIN Pferd an den ach-so-grausamen-und-bösen-Methoden von Monty Roberts zu "erschüttern" (Was natürlich ganz ganz falsch ist, OMG, wie kann man nur; die PSYCHISCHE Belastung bei deinem klassischen Einreiten von Weiss-Ich-Nicht-Wer ist natürlich einer der schonendsten, ein Pferd an der Longe herumzutreiben, mit der Peitsche als "Kompromiss" ist natürlich nix dagegen, auch nicht gleich mal mit Gebiss anzufangen^^
Ich habe wirklich nicht viel Ahnung, wie einst Xenophon [...] dazu stand, wie man richtig ein Pferd ausbildet, warum sollte ich auch?
Nein, ich habe nicht 100 Bücher darüber gelesen, wie das Longieren funktioniert, wie man einem Pferd bis in die S-Dressur reiten, oder was auch immer.

Nichts gegen Xenophon und so, jeder kann das machen wie er will, und ich denke, es gibt kein richtig oder kein falsch.
Die Lippizaner werden klassisch ausgebildet und sind nach sechs Jahren fertig, aber seien wir mal ehrlich: Welcher Trainier nimmt sich 6 Jahre ein Pferd vor? Wer steckt die Energie wirklich rein?
So richtig, mit Zeit lassen.... kein


Ich bin Freizeitreiter, ich reite meine Pferde in der freien Natur - ich hab nicht vor, mich auf die Springsportspitze Österreichs zu setzten; mein Ziel ist es, ein gelassenes, ruhiges Pferd zu haben, das ich 100% Vertrauen schenken kann, und das auch stehen bleibt, wann ich es will, und das nicht von jeder Plastiktüte in Ohnmacht fällt.
Mein Pferd ist kein nervöses Nervenbündel, dass ich in Boxen halte und nur zum Reiten rauskommt. Ich muss keine Angst haben, dass es die Kinder beißt, die im Stall sind, oder danach austritt.
Mir jetzt damit zu kommen, dass es wahrscheinlich eh am Pferd liegt, das es "halbtot" ist, ist einfach eine faule Ausrede.
Ich hab' sie vor 10 Jahren von Leuten bekommen, die sie "mal so" trainieren wollten, ganz klassisch, mal für so'n Turnier.
Und ganze 5 Jahre lang hatte sie sich nicht gerne am Kopf angreifen lassen - bis heute hat sie noch Totesangst von Longepeitschen und Gerten. [In Erinnerung schwelg ...

Ich habe nicht's dagegen kritisiert zu werden - und ich denke, ich spreche auch für Deluxe und ein paar anderen Leuten hier - aber mich derart kindlich, untollerant und ohne Respekt zu behandeln, als wüsste ich nicht welche Konsequenzen/Ausbildung/usw... was ich da mache, finde ich ziemlich unverschämt.
So, ich will echt nicht mit dir streiten - ich denke, mit der Kritik kannst du ganz gut überleben [....]^^

*****

Jetzt wieder zur Ausbildung:

Deluxe, ich geb dir voll recht. Wenn man nicht mal anfängt, wie kann man dann Erfahrungen sammeln?
* Keiner setzte sich ins Auto und konnte auf Anhieb perfekt Fahren.
* Keiner konnte sofort fließend Französisch sprechen, in der Schule.
* Keiner konnte in der ersten Reitstunde eine perfekte Volte traben.
* usw ....

Wenn du deine Stute jetzt sofort zu einem Ausbilder gibts, gleich von vorn herein, dann kannst du auch nicht behaupten, das du nicht dein bestes Versucht hast.
Wie ich schon gesagt hab', man kann und soll sich dann Hilfe holen, wenn's einfach nicht mehr weiter geht, oder man nicht mehr weiter weiß.

Ein junges Pferd ausbilden ist eine sehr große Verantworten, wie Pina Colada sagte, aber man sollte aus einer nicht gleich einen machen.

Ein junges Pferd korrekt auszubilden ist das wichtigste im Leben des Pferdes - aber deswegen mit hocherhobenen Händen und geweiteten Augen schreiend in der Gegend herumzurennen ist wohl die falsche Aktion. Sich 30 Stunden im internet zu wälzen um JA den richtigsten, besten, erfolgreichsten Trainier mit der besten Anlage zu suchen - das ist doch Irrsinn ....

Schlussendlich soll doch das Pferd das machen, was/wann/wo du willst, und nicht wie der Trainier das wollte.
Auch ist ein Pferd NIE fertig ausgebildet - es lernt immer dazu, so wie wir Menschen.

Und ich denke, nur durch ausprobieren vieler verschiedener Methoden kann man sagen, das man sich bei der Pferdeausbildung auskennt.

Schließlich soll das Pferd unter dem Reiter so gehen, und nicht so

;) Liebe Grüße!
Antwort melden | #9

Von: Brokeback's So aus Österreich
am/um 17.03.2011 09:43


Ich zitiere:

In meinen Augen muss ein Reiter, welcher die Fähigkeit besitzt ein Pferd korrekt auszubilden, dass es in seinem Möglichen Rahmen gefordert und gefördert wird, ohne körperlichen und psychischen Schaden davon zu tragen, NICHT in einem Forum fragen.

Warum bist DU dann hier?
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