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Thema

Angaloppieren

Von: Pferd40 aus Österreich
am/um 18.02.2011 21:17

Hallo, ich habe mit meinem Pflegepferd ein kleines Problem. es schlägt beim angaloppieren immer aus und buckelt einmal. dann galoppiert es aber brav. es kann nicht am sattel oder so was ligen, denn wenn ich mit ihr ohne sattel reite, buckelt sie trotzdem einmal. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. hab leider keinen reitlehrer. sie lässt sich auch leider nicht longieren. ich mache aber viel bodenübungen (Zirkuslektionen) mit ihr und sie steht den ganzen tag auf der koppel.! Kann mir wer sagen, woran das liegen könnte???
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ANTWORT 1-10 ( von Gesamt: 20 )

Antworten
Von: Pina Colada aus Österreich
am/um 18.02.2011 23:02


Such dir einen Reitlehrer.
Ein Forum kann dir keinen virtuellen Reitunterricht bieten...
Und ziehe lieber einen Tierarzt hinzu.
Antwort melden | #1

Von: Brokeback's So aus Österreich
am/um 20.02.2011 10:50


Hallo!

Da muss ich Pina Colada recht geben: Such dir einen Reitlehrer!

Zum longieren: Falls deine Weide einen "ebenen Teil" besitzt, dann steck diesen in einem Kreis ab (ca. +/- 15 m Durchmesser) und versuch einen "Join Up" (--> Monty Roberts). Es muss kein "richtiger Join Up" sein, sondern es geht eher darum, dass dein Pferd in den "Hufschlag (also im Kreis aussen)" geht. So kannst du es in allen drei Gangarten vom Boden aus kontrollieren und es beim angaloppieren beobachten.

* Galoppiert dein Pferd nur bei dir mit Buckeln an?
* Buckelt es auf der Weide auch wenn es Galoppiert?
* Hast du Angst wenn dein Pferd buckelt?
* Da es ein Pflegepferd ist: Buckelt es unter dem Besitzer auch?
Du könntest ja den Besitzer fragen, ob er dir dabei hilft.
* Geht das Pferd klar? Oder hat es öfter Probleme mit seinen Beinen (Lahmen?)??
* Vl. schmerzen im Sattelbereich? Egal ob mit oder ohne Sattel, du sitzt ja trotzdem oben?! Wirbelsäule, Muskeln ...

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen!
LG
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Von: Pferd40 aus Österreich
am/um 20.02.2011 13:04


Hallo: An Brokeback`s So:
1. Das Pferd galoppiert bei jedem mit buckeln an, auch bei dem besitzer
2. Es buckelt nur ab und zu auf der weide wenn es galoppiert, aber dann halt auch nur wenn es aufgeregt oder so was ist
3. Nein, ich hab keine angst, da ich es schon weiß, dass sie buckelt.
4. Es buckelt unter dem Besitzer auch
5. Es hat einmal einen Eiweißstau im fuß gehabt, das war aber vor 2 jahren. es geht jetzt wieder ganz normal im Schritt und Trab. Es galoppiert auch brav, nur es schlägt eben beim angaloppieren aus.
6. Also der Tierarzt hat bis jetzt nix feststellen können, dass das pfer dschmerzen in der wirbelsäule hat. Ich habs auch schon mal an der wirbelsäule abgetastet. War nix....
Antwort melden | #3

Von: Brokeback's So aus Österreich
am/um 20.02.2011 17:15


Hej,

schwer zu urteilen im Forum.
Wie erklärt sich der Besitzer das Verhalten?
Antwort melden | #4

Von: Pina Colada aus Österreich
am/um 20.02.2011 17:44


Himmel... hört doch auf mit diesen \"Join up\" Zeug.
Das bringt gar nichts.
Es handelt sich bei dem Pferd um kein Wildpferd welches erst \"gebrochen\" werden muss. Wenns blöd kommt, zerstört ihr mit solchen Aktionen die Vertrauenbasis zwischen euch und dem Pferd. Oder im schlimmsten Fall geht das gestresste Pferd auf Angriff!



Sondern entweder um ein Pferd mit Schmerzen (Rücken -> Rückenprobeme kommen meist NICHT von der Wirbelsäule sondern vom Lumbosakralgelenk , Zahn usw), um ein Pferd mit einem gewaltigen Ausbildungsfehler oder um einen Reiter der keine korrekten Hilfen gibt.

Und dann ist die Frage... ist es den überhaupt buckeln?
Oder hat das Pferd einfach Probleme in den Galopp zu kommen und macht daher (zb) einfach paar Eilschritte... oder auch einen zu großen ersten Galoppsprung...

All das kann man NUR am Pferd in live beurteilen.
Antwort melden | #5
Geändert/User: 21.02.2011 13:30

Von: DonnPa aus Österreich
am/um 21.02.2011 12:40


Ich gebe Pina Colada absolut recht, über das Internet kann man nur vermuten was eventuell und ganz vielleicht sein sollte, such dir einen kompetenten Reitlehrer der wird dir ganz bestimmt helfen können, denke nicht dass du einen Master Plan im Forum zu so einem Problem bekommst, vorallem wenn man das in echt nicht gesehen hat.
LG
Antwort melden | #6

Von: Brokeback's So aus Österreich
am/um 21.02.2011 18:01


Hej,

Join Up hat überhaupt N I X mit "Pferde brechen" zu tun [smiley6]
Du kannst dein Pferd genau so gut mit Ausbinder zu texten und es mit Peitschenhiebe zum longieren bringen ...

Wildpferde? Das geht genauso bei Hauspferden, nur sind die meisten schon so "vermenschlicht" und nicht mehr sensibel genug dafür um zu wissen was man meint. (Jaaaaaahh OMG! Was ich mir eigentlich einbilde [smiley10] )

Es is ja nur ein Tipp und jeder hat seine Meinung - is mir schon klar.
Antwort melden | #7

Von: Pina Colada aus Österreich
am/um 21.02.2011 19:48


Doch, ein join up "bricht" den Willen des Pferdes, bis es sich volkommen unterwirft.

Tzja was passiert?
Man setzt dem Pferd enormen Stress aus, bis es psychisch nachgibt, sich unterwerfen MUSS. Es kann nicht weichen (wie auch in auf einer begrenzten Fläche? ), wird immer weiter und weiter "gescheucht" bis es aus oft reiner Verzweiflung Unterwürfigkeitszeichen macht. Ein Pferd ist ein Fluchttier, jede Flucht bedeutet Stress und nun stell dir vor wie es dem Pferd geht wenn du es einer ständiger "Fluchtangst" (Es muss ja von dir weichen, es darf nicht zu dir...) aussetzt...
Bei domestizierten Hauspferden völlig unnötig...


Als "Gewaltfrei" wird diese Methode nur gehandelt, weil es keine Körperliche Gewalt ist.
Für mich macht das jedoch keinen Unterschied ob ich nun physische oder psychische Gewalt anwende.

Ich weiß zwar nicht was longieren mit einem "Join up" zu tun hat. Denn wir reden hier von 2 Paar Schuhen! (Solltest du dieses nicht wisse, lege ich dir ein paar gute Bücher ans Herz...unter anderem von Kirsten Jung, Horst Becker, oder auch einfach die Richtlinien für Reiten und Fahren, Bd.6, Longieren )
Ich muss mein Pferd beim Longieren auch nicht Ausbinden oder sonst was [smiley6]
Ich longiere Pferde am Kappzaum langsam an. So können sie gleich lernen das Vorwärts-abwärts gut sowie gewollt ist und die Pferde fangen bereits an der Longe an, mit den Rücken zu arbeiten und Muskeln korrekt aufzubauen … Außerdem versuche ich das Pferd, mit dem ich arbeite, stetig positiv zu bestärken und mit Ruhe und Geduld zu arbeiten.[smiley2]

Das Alles hilft der TE nicht mal im geringsten... aber vielleicht jemand Anderen...
Antwort melden | #8

Von: Brokeback's So aus Österreich
am/um 21.02.2011 20:18


*Huch*

Jeder wir er meint, oder? Ich halte halt meine Stücke davon und sag zu "deiner Methode" auch nicht meine Meinung.
Es kann jeder machen wie er will.

Join Up - Longieren.
Nein, das ist nicht das gleiche? Was du nicht sagst ...[smiley5]

Ich meinte ja nur: Man könnte ein Join Up machen, da das Pferd "im Kreis um dich geht".
Wenn du ein Pferd longierst, "bittest" du das Pferd auch hinaus (und zwar so, damit die Longe spannt) genau das selbe mach ich beim Join UP-Prinzip (ich hab nie was von unterwerfen gesagt, wenn dein Pferd dich als Herdenführer akzeptiert dann wird das Pferd dir auch folgen ohne das du es - so wie du es nennst - "zwingen" musst.) Folgedessen:
Du hast keine Peitsche die auf das hintere Sprunggelenk zeigt, keine Longe und keinen Kapzaun - du hast nur einen "Roundpen".
Wo is dann der Vertrauensbruch?

Dein Pferd geht auch ohne Kapzaun usw Vorwärts-Abwärts ... wenn es ordnungsgemäß ausgebildet wurde, was heutzutage ja nicht selbstverständlich ist.


Zum Join Up:
Wie macht es der Herdenführer (Leithengst/Stute) in der Wildpferdeherde?

Ich denke, wenn du Monty Roberts Bücher nicht gelesen hast, und nur beurteilst, wie du es findest könntest du ja das nächste Mal hinschreiben das es DEINE Meinung ist, und nicht gleich allgemein abwerten.


Danke für dich Büchertipps, aber ich longiere meine Pferde nicht.
LG
Antwort melden | #9

Von: Pina Colada aus Österreich
am/um 21.02.2011 20:30


Das hat nichts mit "Meinung" zu tun, das sind eben Fakten die sich nicht drehen und wenden lassen. Eine "Meinung" ist ein eigener, persönlicher Standpunkt.

Beschäftigt dich mal lieber näher mit den Methoden von Monty.R.
Nicht mit seinem Büchern, wo er natürlich seine Methode als das „Beste“ verkauft, sondern mit Verhaltenspsychologie.
Ich merke du weißt nich mal genau was ein "join up" ist und welchen Zweck es erfüllt.
Erstens Leithengst?
Ahja, den Ton gibt ja die bekanntlich die Leitstute an.
Das Grundprinzip zwischen Herde und Mensch im Round Pen mag an sich das gleiche sein. ABER! Du kannst keine 1große Fläche (Weide, Freue Wildbahn ect.) mit einem abgegrenzten Round Pen vergleichen. Das ist irrsin.
Ein Pferd welches Platz hat, weicht den Drohsignalen, geht auf Distanz.
Bis ein Pferd in der Herde sich fügt, dauert es Wochen bis Monate.
Du verlangst das bei einem Join up, auf einer kleine Fläche wo das Pferd eben NCIHT weichen kann! innerhalb von Minuten (Stunden)!
Das Pferd kann nicht auf eine Wohlfühldistanz gehen, es kann nicht frei entscheiden ob es die "Herde" verlässt... NEIN es wird gezwungen sich zufügen.
Du setzt dein Pferd einem ständig psychischen Stress aus, irgendwann wird das Pferd dich mit diesem Stress in Verbindung bringen, hier beginnt klar ein Vertrauensbruch!
Du willst ein Pferd einfach nur im Kreis laufen lassen.
Das ist kein Join up, das ist ein Pferd "laufen lassen".
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