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Nach wie vor halt sich hartnäckig das Gerücht, dass Schwanzwedeln bei Hunden immer ein Zeichen der Freude ist. Das kann zwar so sein, aber um die Geste des Hundes zu interpretieren, sollte man auch den Rest der Körpersprache und die jeweilige Situation beachten.
Zunächst einmal bedeutet das Wedeln mit dem Schwanz nämlich nur, dass der Hund erregt ist. Das kann so sein, weil Herrchen oder Frauchen nach Hause kommen oder ein Spaziergang ansteht. Das freudige Wedeln erkannt man daran, dass die Rute aufgerichtet ist und manchmal so heftig hin und her wedelt, dass der ganze Hund zu schwingen scheint.
Doch Hunde wedeln auch dann mit dem Schwanz, wenn sie unsicher, ängstlich oder gestresst sind. Trifft der Hund etwa einen Artgenossen, wedelt mit dem Schwanz und senkt gleichzeitig den Kopf, könnte es zu einer Rauferei kommen. Eine tief gehaltene Rute, die etwas steif hin und herbewegt wird lässt dagegen auf Unsicherheit schließen, besonders wenn gleichzeitig die Ohren nach hinten abgeklappt werden.

Neben der Kommunikation der aktuellen Stimmungslage erfüllt das Schwanzwedeln aber noch einen anderen Zweck. Es hilft nämlich dabei, das individuelle Duftsekret des Hundes, das von den Analdrüsen produziert wird, möglichst weit zu verbreiten und Artgenossen so über die eigene Anwesenheit zu "informieren". Selbstbewusste Hunde wedeln deshalb im Allgemeinen häufiger mit dem Schwanz.
Tags: Hunde Verhaltensforschung

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