Anzeige aufgeben
Tieranzeigen mit YouTube Video www.tieranzeigen.at

Unterwegs in den Bergen: Keine Angst vor Herdenschutzhunden

18.06.2015 um 20:14 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)

714 1 0

Seit es in Mitteleuropa, ganz besonders in der Alpenregion, wieder zunehmend Luchse, Wölfe und Bären gibt, müssen Ziegen und Schafherden vor allem in abgelegenen Regionen geschützt werden, damit sie nicht zur leichten Beute für die großen Raubtiere werden. Diesen Job übernehmen vermehrt sogenannte Herdenschutzhunde. Die imposanten Vierbeiner unterstützen die Hirten bei ihrer Arbeit und schrecken Luchse, Wölfe, Bären, aber auch Adler und streunende Hunde durch ihre Größe und ihr tiefes Bellen ab. Ihre Arbeit hat lange Tradition und so gibt es typische Herdenschutzrassen aus allen möglichen Ländern der Welt, darunter der Pyrenäenberghund (Frankreich), der Kuvasz (Ungarn), der Kangal (Türkei) und der Estrela Hund (Portugal). Sie alle zeichnen sich durch ihren Mut und ihre Selbstständigkeit aus - in der Regel bleiben sie mit den Herden nämlich auch mal eine Zeitlang alleine.

Pyrenäenberghunde beim Schafe hüten

Wanderer, Biker und Touristen, die in den Bergen unvorbereitet auf eine behütete Herde treffen, wissen nicht immer, wie sie sich richtig verhalten sollen. Unsicherheit und Angst führen nicht selten zu Verhaltensfehlern, in einigen Fällen wurden Touristen oder ihre Hunde sogar schon von Herdenschutzhunden gebissen.


Wer sich an einige Verhaltensregeln hält, braucht sich bei der Begegnung mit Herdenschutzhunden aber keine Sorgen machen. Gleichzeitig erleichtert umsichtiges Verhalten den Hunden ihre Arbeit und erspart auch den kleinen Wiederkäuern Stress.

Richtiges Verhalten bei Herdenschutzhunden


  • Sieht man eine Herde, sollte man sie möglichst umgehen und die Tiere nicht stören. Auch wenn Ziegen, Schafe und ihr Nachwuchs noch so niedlich sind: Man sollte nicht zu den Vierbeinern hingehen oder sie gar anfassen.
  • Auch wenn die Herdenschutzhunde bellen, sollte man ruhig bleiben. Schnelle, hektische Bewegungen können die Hunde provozieren.
  • Der eigene Hund gehört an die Leine.
  • Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist oder joggt, sollte absteigen oder das Tempo drosseln und ruhig an der Herde vorbei gehen.
  • Herdenschutzhunde können ihren Job nur dann gut erledigen, wenn sie Distanz zum Menschen wahren. Man sollte die Hunde deshalb nicht streicheln und sie ignorieren, wenn sie einem folgen.
Konnten wir dir mit unserem Artikel helfen?

Anzeige aufgeben
Tieranzeigen.at bietet dir die perfekte und vor allem seriöse, gesetzeskonforme & kostenlose Möglichkeit an, Hunde in unserem Kleinanzeigenbereich zu verkaufen, oder auch von geprüften Inserenten, bzw. Züchtern zu kaufen. Werde Teil unserer Haustier Community und registriere dich hier kostenlos!
Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 09:13

Alle Inhalte auf dieser Webseite (Text, Fotos, Videos) sind urheberrechtlich geschützt und dürfen weder kopiert, noch in jeglicher anderer Form verwendet werden.

Foto Copyrights:
Foto 1: gebut - stock.adobe.com
Nächster Artikel zum Thema: Hunde:
Kastration von Hunden: Pro und Contra
Um einen Kommentar verfassen zu können, benötigst du zuächst ein kostenloses Benutzerkonto, bzw. musst du eingeloggt sein, sofern du bereits bei uns registriert bist.

Bitte hier einloggen, oder registrieren!
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.


⇑ Wieder nach oben ⇑

Anzeige aufgeben!

Sicherheitshinweise
Menü schließen