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Die Körpersprache der Nager verstehen

15.02.2017 um 21:44 (Letzte Aktualisierung: 12.03.2020)

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Mit ihren Artgenossen „unterhalten“ sich Nagetiere überwiegend mit Duftstoffen. Darüber hinaus kommunizieren sie aber auch mit Mimik, Gesten und Bewegungen. Ein Glück für Halter von Mäusen, Ratten, Meerschweinchen, Kaninchen und Co, denn die Körpersprache können wir naturgemäß besser verstehen als Duftsignale.

Ratte putzt sich

Oft muss man aber schon genau hinschauen, das Tier gut kennen und gegebenenfalls auch länger beobachten, um ihre Botschaften richtig interpretieren zu können. So gehört Putzen zum normalen Verhalten von gesunden Ratten, Mäusen, Hamstern und Meerschweinchen. Sind die Bewegungen ruhig und entspannt, fühlt sich der Vierbeiner in der Regel wohl. Gegenseitiges Putzen unter Artgenossen festigt zudem die Bindungen im Nagerkäfig. Anders sieht es aus, wenn Ratten oder Mäuse bei der Körperpflege einen hektischen Eindruck machen. Dann ist das Putzen nämlich eine Übersprungshandlung, die auftritt, wenn die Tiere gestress oder unsicher sind. Bei Hamstern und Meerschweinchen werden die Putzbewegungen in so einer Situation nicht unbedingt hektischer, sondern eher intensiver - das Tier scheint völlig in die Handlung vertieft zu sein und die Umgebung vergessen zu haben.

Eine andere Übersprungshandlung bei Meerschweinchen und Hamstern ist das senkrechte in die Höhe springen. Die Luftsprüngen können bedeuten, dass sich die Tiere gerade erschreckt haben. Laufen sie dabei aber wild umher und hüpfen mehrfach in die Höhe, ist das Springen, das bei Meerschweinchen „Popcornen“ genannt wird, ein Zeichen für gute Laune.


Gar keine gute Laune haben Meerschweinchen hingegen, wenn sie plötzlich den Kopf hochwerfen. Damit signalisieren sie beim Streicheln nämlich, dass sie ihre Ruhe haben möchten - ein Wunsch, den man immer respektieren sollte.

Besitzer von Nagetieren sollten auch wissen, wie ihre Schützlinge vor Gefahren warnen oder drohen. So trommeln Rennmäuse mit den Hinterpfoten auf den Boden, wenn Gefahr in Anzug ist. Meerschweinchen sträuben ihr Fell. Ebenso wie Ratten, die zudem noch einen “Katzenbuckel” machen. Hamster blasen ihre Backentaschen auf und klappern mit den Zähnen.

Wie viele Körpersignale ist auch die Bedeutung des Gähnens abhängig von der jeweiligen Situation. In der Regel sind Vierbeiner, die ihr Mäulchen weit aufreißen, einfach nur müde oder aber sehr entspannt. Treffen sich zwei Artgenossen, kann es aber auch als Geste der Unterwerfung eingesetzt werden.

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Zuletzt geändert am/um: 12.03.2020 um 13:40

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