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Ratten sind nicht nur niedliche, sondern ausgesprochen intelligente und lernfähige Haustiere. Bei artgerechter Haltung und intensiver Zuwendung können die klugen Nager extrem zutraulich werden und sogar kleine Tricks und Kunststücke lernen.

Damit Ratten eine enge Bindung zu ihrem Besitzer aufbauen, sich wohlfühlen und geistig und körperlich fit bleiben, brauchen sie unter anderem ausreichend Kletter- und Spielmöglichkeiten und Abwechslung. Auslauf ohne Spielmöglichkeiten reicht nicht, in der Regel langweiligen sich die Tiere dann schnell.
Ein Spielparadies für Ratten kann zum Beispiel aus Labyrinthen aus unbehandeltem Holz, Papprollen, Stofftunnel, Höhlen aus Körben, Kartons, mit keimfreier Erde gefüllte Buddelkisten und Papiertüten voller Papierschnipseln bestehen. Da Ratten gerne knabbern, muss man darauf achten, dass sie keine gesundheitsschädlichen Materialien wie Plastik zerlegen.
Auch Kletter- und Kratzbäume für Katzen sind bei den agilen Haustieren oft ausgesprochen beliebt. Damit die Kletter-, Versteck- und Buddelmöglichkeiten richtig attraktiv werden, sollte man sie mit kleinen Leckerbissen wie Obst und Gemüse oder Trockenfutter spicken. So ist das Fressen für die Nager auch viel aufregender, als wenn sie einfach nur zum gefüllten Futternapf laufen müssen. Sich richtig recken und strecken müssen die Ratten auch, wenn man Obst- und Gemüsespieße, Wildkräutersträuße oder Leckerchenbänder in den Käfig oder das Gehege hängt. Man sollte allerdings unbedingt darauf achten, dass von den Spießen und Bändern keine Verletzungsgefahr ausgeht. In Fachgeschäften werden Futterbälle angeboten, die man mit Leckerchen füllen kann.
Geistig auf Trab bringt man seine Ratte mit sogenannten Intelligenzspielen, die es unter anderem auch für Katzen gibt. Dabei müssen die Tiere zum Beispiel auf bestimmte Tasten drücken, um an einen Leckerbissen zu gelangen.

Zahmen Ratten kann man mit etwas Geduld und Leckerchen auch kleine Tricks beibringen, zum Beispiel, dass sie auf Zuruf kommen, auf Kommando durch Tunnel rennen, über kleine Hindernisse klettern, "tanzen" (also sich zum Beispiel schnell um die eigene Achse drehen). Dabei hat sich zum Beispiel die Methode des Klickertrainings bewährt. Wichtig ist, das man die Tiere beim Spielen nicht überfordert und sie immer die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen oder ein Pause zu machen.
Tags: Kleintiere Nagetiere Ratten

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