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Winterwandern mit Hund - Tipps, Gefahren & mehr

03.02.2015 um 12:17 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)

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Ein ausgedehnter Schneespaziergang oder eine ein- bis mehrtägige Winterwanderung ist für Hund und Herrchen oder Frauchen die vielleicht schönste Art, die kalte Jahreszeit zu genießen. Doch damit Zwei- und Vierbeiner den Zauber der verschneiten Landschaften und die klare Winterluft wirklich genießen können, muss die Vorbereitung stimmen.

Winterwanderung mit zwei Huskys

Denn sonst können Kälte, Schnee und Eis allen Beteiligten schnell den Spaß verderben.

Nicht jedes Hundefell schützt ausreichend gegen Kälte

Die meisten Hunde lieben Schnee. Aber nicht alle Hunde können auch problemlos stundenlang in der Kälte toben. Während Rassen mit warmen Unterfell und nordische Hunde, also zum Beispiel Husky, Neufundländer und Grönlandhunde, selbst arktischen Temperaturen trotzen können, sind Rassen aus dem Süden, wie zum Beispiel das Windspiel, aber auch kranke und alte Tiere weitaus kälteempfindlicher. Ein Hund, dem es zu kalt ist, zittert, läuft recht langsam und zieht die Rute ein. Bei diesen Anzeichen sollte man mit dem Vierbeiner zurück ins Warme. Für längere Touren empfiehlt sich ein Ganzkörperschneeanzug für Hunde aus dem Fachhandel. So ein Anzug verhindert auch, dass sich in langem, seidigem Fell Eis- und Schneeklumpen bilden. Alternativ sollte man solches Fell am Bauch und an den Beinen etwas stutzen. Unbedingt gekürzt werden sollte das Fell zwischen den Zehen. Auch das Einreiben mit Vaseline oder Melkfett und Booties bieten Schutz für die Pfoten.

Eine Schneewanderung fordert viel Kondition

Für einen gesunden, erwachsenen und normal trainierten Hund ist ein mehrstündiger Spaziergang über einen verschneiten Feld- oder Waldweg kein Problem. Anders sieht es schon aus, wenn man eine Winterwanderung in den Bergen oder eine Schneeschuhtour plant oder wenn der Hund auf der Tour Packtaschen tragen soll. Dann ist es wichtig, dass Hund und Halter ausreichend Kondition mitbringen, die Route moderat planen und bei Anzeichen von Erschöpfung pausieren oder umkehren. Denn wird der Hund überfordert, verliert er nicht nur die Freude am Schneewandern, auch das Verletzungspotential steigt. Mit Tieren, die Gelenkprobleme haben oder noch nicht voll ausgewachsen sind, sollte man besser nicht im Tiefschnee wandern. Besonders anstrengend ist so eine Tour auch für sehr schwere und sehr kleine Hunde.


Wer dem Hund körperlich sehr viel abverlangt, muss natürlich auch daran denken, die Fütterung dementsprechend anzupassen.

Gefahren des Winterwanderns

Wer mit dem Hund unterwegs ist, sollte natürlich die normalen Vorsichtsmaßnahmen einhalten. In den Bergen bedeutet das unter anderem, die Lawinengefahr ernst zu nehmen. Ein frei springender Hund kann selbst bei geringer Lawinengefahr Schneebretter auslösen. In solchen Gebieten sollte man den Hund deshalb besser anleinen.

Leinenpflicht gilt aber auch im Wald und in der Nähe von Schutz- und Schongebieten. Denn selbst wenn ein Hund ganz ohne böse Absicht Wildtiere wie Alpenschneehühner aufscheucht, kann der Stress und der Energieverlust für diese im schlimmsten Fall den Tod bedeuten.

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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 10:43

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