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Wenn Hunde trauern - Symptome, Tipps & mehr

05.01.2015 um 11:27 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)

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Der Verlust von Herrchen oder Frauchen oder von einem geliebten Hundefreund, kann Hunde in richtige Trauer stürzen: Manche Tiere werden apathisch und verlieren selbst an ihren Lieblingsspielen und an Spaziergängen das Interesse. Es gibt Hunde, die nach dem Verlust eines engen Bindungspartners kaum noch fressen und richtig abmagern. Andere verkriechen sich tagelang in einer Ecke.

Trauernder Hund auf Fensterbank

Was ein Hund tatsächlich empfindet und ob die Gefühle eines trauernden Tieres mit menschlichen Emotionen vergleichbar sind, können wir natürlich nicht mit Gewissheit sagen. Fest steht, dass es zwischen den Trauersymptome eines Menschen und eines Vierbeiners zahlreiche Parallelen gibt. Bei Untersuchungen von Meerschweinchen, die einen vertrauten Artgenossen verloren haben, konnten Forscher sogar herausfinden, dass in der Trauerphase bei Tieren genau wie bei Menschen der Gehalt der Stresshormone im Blut ansteigt. Neben dem eigentlichen Verlust, so vermuten viele Tierpsychologen, kann auch das Verhalten der menschlichen Bezugspersonen die Trauer verstärken. Ist Frauchen traurig oder sitzt Herrchen bekümmert auf dem Sofa statt wie sonst fröhlich durch den Park zu joggen, wirkt sich das in der Regel auch auf die Stimmung des Tieres aus.

Der wahrscheinlich bekannteste trauernde Hund war derjapanische Akita Hachiko. Er hatte den Professor jeden Morgen zum Bahnhof begleitet und jeden Abend wieder abgeholt. Nachdem er eines Tages während einer Vorlesung verstarb und nicht wie gewohnt im Zug saß, wartete sein Hund noch zehn Jahre am Bahnhof auf seine Rückkehr, bis er 1935 schließlich selber verstarb. Die herzzerreißende Geschichte wurde sogar von Hollywood verfilmt („Hachiko – eine wunderbare Freundschaft“), in Tokio erinnert eine Bronzestatue an den treuen Hund.

Nur selten nimmt die Trauer bei Tieren solche Ausnahme an. Trotzdem sollten Tierhalter die Trauer ihres Vierbeiners ernst nehmen. Falls es möglich ist, sollte das Tier die Möglichkeit bekommen, Abschied zu nehmen. Ist der Hund zum Beispiel dabei, wenn sein bester Kumpel Zuhause eingeschläfert wird, versteht er das Geschehen besser und wird nicht tagelang vergeblich nach dem Artgenossen suchen. Ansonsten sollte man dem trauernden Hund am Anfang die Zeit geben, die er braucht und ihn nicht überfordern. Also den Hund mit Streicheleinheiten und ruhigen Spaziergängen verwöhnen, statt ihn zum Agility Kurs anzumelden. Später kann Ablenkung aber durchaus gut tun. In Absprache mit dem Tierarzt oder Tierheilpraktiker können auch homöopathische Mittel bei der Trauerbewältigung unterstützen.
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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 09:16

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