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Wie bringt man Hunden das Apportieren bei?

11.11.2014 um 03:58 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)

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Den meisten Hunden macht es viel Spaß, hinter Gummibällen und anderem Hundespielzeug herzujagen oder im Gebüsch ihre Lieblingsquietschente oder einen Dummy zu erschnüffeln, den Frauchen oder Herrchen vorher dort versteckt haben. Solche Spiele, bei denen der Hund das Spielzeug stets zurück zum Besitzer bringen soll, sind wunderbare Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Spaziergang oder zwischendurch im Garten: Der Hund kann je nach Spielvariante seinen Bewegungsdrang ausleben oder wird bei der Nasenarbeit gefordert.

Golden Retriever beim Apportieren

Apportierspiele können aber auch bei der Ausbildung von großem Nutzen sein. Denn sie helfen dabei, den natürlichen Jagdtrieb des Hundes zu kontrollieren und in die richtigen Bahnen zu lenken. Zudem kann man gleichzeitig Kommandos wie „Komm“, „Sitz“, „Platz“, „Hol“ oder „Such“ spielerisch üben und so, dass sie für den Hund Sinn machen.

Wie lernt ein Hund einen Ball zu holen?



Manchen Hunderassen wie dem Retriever steckt das Apportieren im Blut. Schon im Welpenalter jagen sie begeistert hinter Apportierspielzeugen her. Aber auch andere Hunde kann man in der Regel schnell für das Spiel begeistern. Zunächst geht man dafür mit dem Hund in eine reizarme Umgebung, zum Beispiel den eingezäunten Garten oder eine Wiese, auf der gerade keine anderen Hunde spielen. Eine Schleppleine kann verhindern, dass der Vierbeiner das Weite sucht. Nun lenkt man die Aufmerksamkeit des Hundes auf das Spielzeug, zum Beispiel, indem man es auf dem Boden rollt oder Quietschgeräusche damit macht. Jedes Interesse des Hundes, also Schnüffeln am Spielzeug, hinterher rennen oder ins Maul nehmen, sollte man loben. Ist der Vierbeiner so weit, dass er dem Apportierspielzeug hinterher läuft und es aufnimmt, lockt man ihn zurück und tauscht es gegen ein Leckerchen aus. Die meisten Hunde verstehen dieses System sehr schnell.

Suchspiele mit Apportierbeutel



Man kann den Hund auch an einer Stelle ablegen und dann einen mit Leckerchen gefüllten Apportierbeutel, auch Futter-Dummy genannt, verstecken und ihn suchen lassen. Bringt der Hund die „Beute“ zurück, wird er mit einem Leckerchen aus dem Beutel belohnt. Wichtig ist, dass der Hund nicht selber an die Leckerchen kommen kann. Am Anfang sollte man die Verstecke sehr einfach wählen und dem Hund bei der Suche auch wenn nötig ein bisschen helfen. Allmählich können die Anforderungen dann langsam gesteigert werden.


Verletzungsgefahr beim Apportieren



Für Apportierspiele sollte man immer nur spezielles Hundespielzeug oder Apportierbeutel aus dem Fachhandel verwenden, da sich der Hund an Ästen oder anderem schwer verletzen kann. Wirft man einen Ball, muss man natürlich darauf achten, dass man diesen nicht auf einen Radweg, eine Straße oder in ein Dornengestrüpp schmeißt.

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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 10:17

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