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Wenn Hunde zuviel bellen - Infos, Tipps & mehr

13.10.2014 um 08:48 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)

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Ein Hund der häufig oder stundenlang bellt, strapaziert die Nerven von Frauchen und Herrchen, aber auch die der Nachbarn. Gerade wenn der Hund in einer Wohnung oder in einer hellhörigen Reihenhaussiedlung gehalten wird, kann die Geräuschkulisse zu Beschwerden und Konflikten in der Nachbarschaft führen.

Border Collie bellt

Die gute Nachricht: Das Bellen lässt sich in den meisten Fällen deutlich reduzieren. Dabei ist es zunächst einmal wichtig, dass man herausfindet, aus welchem Grund der Hund bellt.

Warum bellen Hunde?



Einige Rassen bellen zuchtbedingt mehr als andere. Denn bei Wach- und Hütehunden wie dem Hovawart, dem Schäferhund oder Spitz war das Bellen ursprünglich eine durchaus erwünschte Eigenschaft. Doch unabhängig von der Veranlagung eines Hundes, häufig lautstark zu kommunizieren oder nicht, haben Haltung und Erziehung einen großen Einfluss auf die Bellfrequenz.

Es gibt Hunde, die schlichtweg aus Langeweile bellen. Ist der Vierbeiner nicht ausgelastet, sucht er sich eben eine andere Aufgabe und die kann zum Beispiel so aussehen, dass er am Gartenzaun laut bellend jedem Auto oder Spaziergänger hinterher jagt oder bei jedem Geräusch im Treppenhaus großes Theater macht. Hier hilft viel Bewegung und geistige Auslastung, also lange Spaziergänge, Radtouren, Agility etc. Ein müder, zufriedener Hund bellt weniger (Hunde Agility Magazin Icon).

Andere Hunde bellen aus Angst oder Unsicherheit. Sie wurden eventuell im Welpenalter nicht ausreichend sozialisiert oder haben nicht gelernt, dass der Mensch, vermeintlich gefährliche Situationen wie das Vorbeifahren eines Radfahrers durchaus im Griff hat. Regelmäßiges Training, am besten unter Anleitung eines einfühlsamen Hundetrainers, hilft, dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Manchen Hunden wurde das Bellen aber auch regelrecht antrainiert. Hat der Hund zum Beispiel einmal gelernt, dass er immer Futter vom Tisch bekommt, wenn er bellt, ist es nur natürlich, dass er dieses schöne Spiel gerne öfters spielen möchte.

Wie kann man Bellen einschränken?



Ganz verbieten kann und sollte man das Bellen natürlich nicht. Schließlich ist es eine natürliche Kommunikationsmöglichkeit des Hundes. Aber es ist völlig in Ordnung, das Bellen stark einzuschränken.

Ein Beispiel:
Einem Hund, der immer bellt, wenn es an der Haustür klingelt, könnte man erlauben, zwei- oder dreimal Laut zu geben und das Gebelle dann mit einem Kommando wie „Aus“ oder „Still“ stoppen. Damit das funktioniert, muss der Hund natürlich erst einmal lernen, was von ihm verlangt wird. Das geht wie in allen Trainingsfragen am besten mit positiver Bestärkung, also mit Lob und Leckerchen. Bellt der Hund gibt man das entsprechende Kommando und lobt sofort, wenn er eine kurze Pause einlegt. Nach etlichen Wiederholungen versteht er, was man von ihm möchte. Zum punktgenauen Loben eignet sich auch ein Klicker gut (Clickertraining für Hunde Magazin Icon).
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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 09:38

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