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Hunde Clickertraining: Erziehung auf Knopfdruck

04.08.2014 um 08:47 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)

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Verhaltenstraining mit dem „Clicker“, einem kleinen Plastikkasten, mit dem man nach dem „Knackfrosch-Prinzip“ mit Knopf oder Metall-Lasche ein markantes Klickklack erzeugen kann, wird in den letzten Jahren immer populärer. Und zwar nicht nur bei Hunden, für die diese Trainingsmethode ursprünglich entwickelt wurde, sondern auch bei Katzen, Pferden, Papageien und Kleintieren.

Clickertraining mit Hund

Wie funktioniert Clickertraining?



Zunächst wird dem Tier beigebracht, das Geräusch des Klickers mit einer Belohnung – also zum Beispiel einem besonders guten Leckerbissen oder einer Spielrunde mit der neuen Quietscheente – zu verknüpfen. Dazu gibt man zum Beispiel dem Hund mehrmals täglich zusammen mit dem „Click“ ein kleines Leckerchen, das er besonders gerne mag. Hat er das Prinzip verstanden, das heißt, ihm läuft beim Klickklack buchstäblich das Wasser im Maul zusammen, kann man die kleine Kommunikationshilfe im Training einsetzen. Immer, wenn der Hund etwas richtig macht, auch wenn es nur ein Schritt in die richtige Richtung ist, wird geklickt. Anschließend darf man natürlich nicht vergessen, auch die mit dem Geräusch angekündigte Belohnung zu geben. Der Vierbeiner versteht, dass sein gerade gezeigtes Verhalten erwünscht war und wird mehr davon zeigen – schließlich will er ja mehr Leckerchen oder Spieleinheiten. So kann man auch zufällig gezeigtes und erwünschtes Verhalten – zum Beispiel eine Pfote heben oder auf den Rücken rollen – belohnen und später mit einem Handzeichen und stimmlichen Kommando („Pfötchen“ oder „Rolle“) verbinden, so dass es mit der Zeit abrufbar wird.

Clickertraining basiert ausschließlich auf positiver Bestärkung. Man konzentriert sich also darauf, was der Hund gut macht. Will man dem Hund problematisches Verhalten, zum Beispiel Hochspringen bei der Begrüßung oder lautstarkes Bellen, abgewöhnen, klickt man einfach in den kurzen Momenten, in denen der Hund wieder mit allen vier Pfoten auf dem Boden steht oder kurz ruhig ist. Der Hund begreift in der Regel schnell, dass ihm das alternative Verhalten mehr „bringt“.

Zusätzlich zum Clicker sollte man auch ein Signalwort wie „Fein“ oder „Gut“ etablieren – für den Fall, dass man den Clicker einmal nicht parat hat oder dass man mehrere Hunde gleichzeitig trainiert (natürlich brauchen die Hunde dann unterschiedliche Lobwörter).

Vorteile des Clickers



Im Prinzip reicht ein „Fein“ verbunden mit einer Belohnung natürlich auch aus, um nach dem System der positiven Verhaltensbestärkung zu trainieren. Doch der Clicker hat mehrere Vorteile: Einmal kann man mit ihm sekundenschnell das gewünschte Verhalten bestärken und das richtige Tempo ist für den Lernerfolg enorm wichtig. Zum anderen ist das Klickgeräusch immer gleich, während unsere Stimme von Emotionen, Erkältungen etc beeinflusst wird.

Wie immer in der Hundeerziehung gilt auch beim Clickertraining, dass man die Übungseinheiten möglich kurz (einige Minuten) halten sollte – nur so bleibt der Hund konzentriert und mit Spaß bei der Sache.

Ein Kurs in der Hundeschule oder das Lesen entsprechender Fachliteratur erleichtern den Einstieg in das Training mit der Clickermethode.
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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 09:18

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