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Sonnenbrand bei Hund oder Katze - Was tun?

28.07.2014 um 15:10 (Letzte Aktualisierung: 12.03.2020)

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Obwohl die Haut der meisten Katzen und Hunde durch ihr Fell relativ gut vor schädlicher UV-Strahlung geschützt ist, können unsere geliebten Haustiere einen Sonnenbrand bekommen. Risikopatienten sind oft nur spärlich behaart (zum Beispiel, weil es der Rassestandard so will, weil sie geschoren sind oder wegen krankheitsbedingtem Haarausfall) und haben weißes Fell.

Dalmatiner anfällig für Sonnenbrand

Besonders gefährdete Hunderassen & Katzenrassen für einen Sonnenbrand


  • Dalmatiner (siehe Foto 1)
  • Nackthunde (Bsp.: Chinese Crested, siehe Foto 2)
  • Nacktkatzen (Bsp.: Sphynx)
  • Beagle
  • Weiße Bulldoggen
  • Dogo Argentino
  • Boxer
  • Whippet
  • Weiße Katzen
  • mehrfärbige Katzen mit weißem Fell am Kopf
Chinese Crested anfällig für Sonnenbrand

Grundsätzlich sind natürlich auch bei anderen Vierbeiner die unbehaarten Stellen, also die Nase, der Augen- und Ohrenbereich, Narbengewebe und manchmal auch der Bauch, anfällig für Sonnenbrand. Zudem können auch gesundheitliche Probleme wie Parasitenbefall und chronische Hauterkrankungen die Haut sensiblisieren.

Damit die Haut keinen Schaden nimmt, sollte man all seinen Vierbeiner immer ausreichend Schattenplätze zur Verfügung stellen – das senkt gleichzeitig die Hitzschlag-Gefahr. Gerade in der prallen Mittagssonne sollte man mit seinem Hund möglichst auf Spaziergänge verzichten. Lässt es sich nicht vermeiden, dass der Vierbeiner intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist – zum Beispiel bei langen Wanderungen, sollten empfindliche Tiere Schutzkleidung tragen oder mit wasserfester Sonnencreme eingerieben werden.

Was tun gegen Sonnenbrand?



Wie beim Menschen sind Sonnenbrände auch für Tiere schmerzhaft und können zum lebensgefährlichen Hautkrebs führen. Im Idealfall lässt man es also gar nicht erst so weit kommen. Ist es aber doch passiert, sollten die betroffenen Stellen möglichst schnell fachgerecht versorgt werden. Man erkennt Sonnenbrand an einer Rötung der Haut, oft ist sie warm und geschuppt. Eventuell kratzt das Tier die betroffenen Stellen häufig.

Zuerst sollte das Tier sofort aus der Sonne geholt werden. Kühle, feuchte Umschläge oder Salben, die die irritierte Haut beruhigen, sind eine gute Erste-Hilfe-Maßnahme und reichen bei kleineren Verbrennnungen auch aus. Handelt es sich um einen schweren Sonnenbrand, sollte unbedingt ein Tierarzt konsulitiert werden. Der verschreibt dann in der Regel auch eine entzündungshemmende Kortisonsalbe. Antibiotika wird nötig, wenn die verbrannten Stellen schon infiziert sind.

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Zuletzt geändert am/um: 12.03.2020 um 14:45

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Foto Copyrights:
Foto 1: Bianca - stock.adobe.com
Foto 2: Dogs - stock.adobe.com
Foto 1,2 (Schild): lantapix - stock.adobe.com
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