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So wird aus dem Garten ein Paradies für Schmetterlinge

28.06.2014 um 08:24 (Letzte Aktualisierung: 22.01.2020)

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Wenn bunte Schmetterlinge durch den Garten tanzen, sieht das wunderbar aus. Und nicht nur Gärtneraugen freuen sich über die schönen Insekten: Da Schmetterlinge beim Bestäuben helfen, tun sie auch den Blumen gut. Doch die Falter haben es nicht leicht. Ihre Lebensräume werden zunehmend kleiner, in vielen Gärten finden sie nichts mehr zu fressen und oft sterben sie durch den Einsatz von Pestiziden. In Österreich gibt es rund 4.000 Schmetterlingsarten, davon stehen 215 Tagfalter und 800 Nachtfalter auf der Roten Liste. Neun Prozent der Schmetterlinge in Europa sind vom Aussterben bedroht.

Schmetterling auf Blume

Ein Grund mehr, im eigenen Garten ein Refugium für die hübschen Falter zu schaffen. Schmetterlinge mögen Naturgärten mit einheimischen Pflanzen, duftenden Kräutern und sonnigen Plätzchen und ohne giftige Pflanzenschutzmittel. So ein Naturgarten lockt nicht nur Schmetterlinge an, sieht wild-romantisch aus und ist pflegeleichter als ein Garten mit Englischem Rasen und exotischen Stauden.

Beliebte Pflanzen bei Schmetterlingen sind unter anderem der Sommerflieder, Kartäusernelke, Taubenskabiose, Tüpfeljohanniskraut, Wilder Majoran, Blaustern, Schlüsselblume und Margerite. Bei der Auswahl der Pflanzen sollte man darauf achten, dass von Frühling bis Herbst etwas blüht, die Falter also ständig einen gedeckten Tisch vorfinden. Auch einheimische Bäume, Sträucher und wildwachsende Hecken sind wichtig. Sie bieten Schutz vor der Witterung und gefräßigen Räubern. Falllaub und Reisighaufen, die man über den Winter liegen lässt, sind gute Winterquartiere für Puppen und manchmal auch die Schmetterlinge.

Zur Familiengründung brauchen Tagpfauenauge, Distelfalter und Co Futterpflanzen für ihre Raupen. Dazu kann man einfach eine Ecke im Garten verwildern lassen. Denn viele Raupen lieben „Unkräuter“ wie Brennnesseln und Disteln.

Während sich die Nachtfalter auf Betriebstemperatur „zittern“ können, sind Tagfalter auf Sonnenplätze, zum Beispiel auf einer Trockenmauer oder in einem Steingarten, angewiesen.

Wer seinen Schmetterlingsgarten naturnah gestaltet, muss in der Regel nicht lange warten, bevor die ersten bunten Gäste angeflattert kommen. Wenn es besonders schnell gehen soll, kann man die Falter mit einem Cocktail aus in Wasser gelöstem Zucker anlocken.
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Zuletzt geändert am/um: 22.01.2020 um 21:16

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