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Kaninchen beim Fellwechsel unterstützen

12.03.2014 um 08:26 (Letzte Aktualisierung: 09.03.2020)

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Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, fällt bei Kaninchen wie bei vielen anderen Haus- und Wildtieren der dicke Winterplüsch aus und wird durch eine leichtere Sommervariante ersetzt. Im Herbst sprießt dann wieder warmes Winterfell.

Kaninchen bei der Fellpflege

Für alle Tiere bedeutet der Fellwechsel eine hohe Stoffwechselleistung, für die der Körper vermehrt Energie, Eiweiß, Spurenelemente, Kupfer, Zink, Biotin, A, D und B Vitamine und Fettsäuren braucht. Mangelt es an diesen Stoffen, kann der Fellwechsel auf das Immunsystem schlagen und die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen. Ausgewogene Ernährung und artgerechte Haltung sind in dieser Zeit deshalb besonders wichtig.

Verschluckte Haare können zum Darmverschluss führen



Kaninchen lecken sich die losen Haare auch selbst aus dem Fell. Das ist ganz natürlich, kann aber dazu führen, dass die verschluckten Haare zu einem lebensgefährlichen Magen- oder Darmverschluss führen. Zu den vorbeugenden Maßnahmen gehört das Bürsten, das während des Fellwechsels am besten täglich auf dem Programm stehen sollte. Langhaarige Rassen, die ganzjährig haaren, sollten natürlich ganzjährig regelmäßig gebürstet werden. Damit die Nager die Wellnessmaßnahme auch genießen können, sollten sie schon von klein auf behutsam daran gewöhnt werden.

Auch eine gesunde Ernährung mit viel Heu, Gras und Gemüse senkt das Risiko, indem sie die Darmtätigkeit ankurbelt. Die Verdauung auf Trab bringen sollte man auch mit viel Bewegung. Letzteres ist sowieso wichtig: Einmal natürlich, weil sich ein Kaninchen, das viel herumhoppeln und spielen kann, wohler fühlt. Zum anderen ist Bewegung wichtig für einen gesunden Stoffwechsel und Darmtrakt. Der Darm verdaut nicht nur Futter und Haare verdaut, sondern produziert auch Vitamin D. Und das braucht der Körper wiederum für den Fellwechsel.

Alarmzeichen für einen Magen- oder Darmverschluss



Anzeichen für eine drohende Verstopfung sind sogenannte Köttelketten, bei der die Köttel an einer Art Strang zusammenhängen. Manchmal kann man sogar noch die Haarstränge erkennen. In diesem Stadium können oft noch spezielle Malzpasten helfen. Das Tier sollte aber gut beobachtet werden. Hat es beim Absetzen vom Kot sichtlich Probleme, ist die Bauchdecke gespannt oder wirkt das Kaninchen apathisch, sollte man unbedingt den Tierarzt konsultieren. Helfen Malzpasten und andere Mittel nicht mehr, muss unter Umständen operiert werden.

Tierärztliche Hilfe sollte man auch dann in Anspruch nehmen, wenn das Kaninchen beim Fellwechsel kahle Stellen bekommt, dann könnte es an Pilzbefall oder einer anderen Krankheit leiden.

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Zuletzt geändert am/um: 09.03.2020 um 12:57

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