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Papageien / © Ronnie Howard - Fotolia.com
Allgemeines

Beim Begriff „Papagei“ denken die meisten Menschen an die typischen großen Vögel mit dem farbenprächtigen Gefieder. Aber auch viele andere Vögel, die heute als Haustiere gehalten werden, zählen zur Ordnung der Papageien, die 11 Familien mit ca. 360 Arten und 700 Unterarten umfasst. Die meisten Papageienarten stammen aus Australien, Neuguinea und Amerika.

Ganz typisch für Papageienvögel ist ihre Partnertreue. Die meisten Arten bleiben mit ihrem Partner ein Leben lang zusammen. Viele haben so eine enge Partnerschaft, dass sie auch im Schwarm eng nebeneinander fliegen. Überhaupt sind Papageien sehr gesellig, denn sie schließen sich zu großen Verbänden zusammen. Die Größe dieser Verbände kann je nach Art von fünf bis zu mehreren tausend Tieren reichen. Daher ist es unerlässlich, dass Papageienvögel auch in menschlicher Obhut immer mindestens einen Artgenossen an ihrer Seite haben. Das Gerücht, dass die Vögel dann nicht zahm werden oder nicht sprechen lernen können ist falsch. Ein einsamer Papagei jedoch wird tatsächlich irgendwann krank und zeigt Verhaltensauffälligkeiten. Daher ist auch im Tierschutzgesetz in Deutschland und Österreich festgelegt, dass Papageien – bis auf wenige Ausnahmen - nur paarweise gehalten werden dürfen.

Bevor Sie einen Papagei zu sich holen, sollten Sie noch einmal genau über die negativen Seiten der Papageienhaltung nachdenken. Zum Einen wäre da der Krach, den Papageien machen können. Je nach Art kann das Geschrei und Gekrächze der Vögel sehr weit zu hören sein, sodass sich auch Nachbarn gestört fühlen können.
Zum Zweiten sollten Sie wissen, dass Papageien viel Schmutz machen. Körnerschalen, Vogelsand und Vogelkot verteilen sich gerne in der ganzen Wohnung. Zudem erzeugen Papageien ein puderartiges Sekret, dass sich auf das Gefieder legt, um es wasserabweisend zu machen. Auch dieser Puder legt sich überall auf die nähere Umgebung.
Zum Dritten benötigen Papageien, je nach Art, auch eine große Voliere, für die genügend Platz in den Wohnräumen vorhanden sein muss.

Für Familien mit Kindern sind Papageien nur bedingt geeignet. Die Kinder sollten mindestens acht Jahre alt sein, um fachgerecht mit den Tieren umgehen zu können.

Rechtliche Voraussetzungen und Kosten

Um bedrohte Tierarten zu schützen, wurde 1973 in Washington ein Artenschutzabkommen getroffen, dem bis heute 172 Staaten beigetreten sind. In diesem Washingtoner Abkommen (kurz WA, auf Englisch CITES) werden die Tierarten in drei Kategorien eingeteilt. Die meisten Papageienarten werden in Kategorie II eingeteilt, was bedeutet, dass sie in absehbarer Zeit vom Aussterben bedroht sein könnten.
Einige Arten wie zum Beispiel der Spixara werden in Kategorie I geführt. Er ist in freier Wildbahn bereits ausgestorben und es gibt lediglich noch rund 70 Exemplare in Zuchtprogrammen und Vogelparks. Papageien, die in Anhang I des WA geführt werden, dürfen nicht gehandelt und nur unter sehr strengen Bedingungen gehalten werden. Die Haltung in einem Privathaushalt kommt daher nicht in Frage.

Lediglich der Wellen- und der Nymphensittich und das Rosenköpfchen werden in Kategorie III geführt, was heißt, dass es einen gesunden Bestand in freier Natur gibt. Somit benötigt man für diese drei Arten auch keine Papiere.

Wer aber einen anderen Papagei zu sich nimmt, muss darauf achten, dass er die notwendigen CITES-Papiere erhält, auf denen bestätigt wird, dass das der Vogel entweder aus einer Zucht oder einer legalen Einfuhr stammt. Mit diesen Papieren muss das Tier dann behördlich gemeldet werden. Welche Behörde an ihrem Wohnort zuständig ist, erfahren Sie beim Veterinäramt.

Das Stutzen der Schwungfedern und die Verwendung von Rundkäfigen ist gesetzlich verboten.

Die Anschaffungskosten für Papageien schwanken stark von Art zu Art. So ist ein Wellensittich bereits ab ca. 20,- Euro zu bekommen, ein Graupapagei für ca. 750,- Euro, Gelbbrustaras ab 2000,- Euro und ein Hyazinthara kann um die 30.000,- Euro kosten.
Dazu kommt dann die Voliere. Auch hier hängt es natürlich stark von der Größe der Vögel und demnach auch der Voliere ab, wie hoch die Kosten werden. Für Wellensittiche sollte man mit Kosten ab 250,- Euro rechnen, bei den Großpapageien mit entsprechenden Volieren und Inneneinrichtung sollten Sie mindestens 2000,- Euro veranschlagen.

Die monatlichen Durchschnittskosten für Futter und Einstreu für einen Wellensittich liegen bei ca. 20,- Euro, für Großpapageien bei rund 150,- Euro. Eingeplant werden sollten auf jeden Fall auch außergewöhnliche Kosten für Tierarztbesuche. Es gibt zwar keine Pflichtimpfungen für Papageien, aber wenn der Vogel einmal krank wird, kann es schnell ziemlich teuer werden. Häufig muss ein Tierarzt aufgesucht werden, der sich auf Papageien spezialisiert hat.

Name und Aussehen

Es ist nicht ganz klar, woher das Wort „Papagei“ stammt. Wahrscheinlich leitet es sich vom altindischen „Psittacus“ ab. So wurden die ersten Papageienvögel bezeichnet, die zu Zeiten Alexander des Großen nach Europa kamen.

Papageien haben einige herausragende Kennzeichen, die sie deutlich von anderen Vogelfamilien unterscheiden. Das wichtigste Merkmal ist der gebogene Schnabel. Dazu kommen zwei nach vorne und zwei nach hinten gerichtete Zehen, die die Vögel zu sehr guten Kletterern machen.

Auch das farbenprächtige Gefieder ist ein auffälliges Merkmal. Allerdings haben das nicht alle Papageienarten. Es gibt viele einfarbige oder völlig unauffällig gefärbte Arten.

Größe und Alter

Bei den Papageien gibt es enorme Größenunterschiede. Der allerkleinste wird nur acht Zentimeter hoch (Spechtpapagei) und der größte knapp einen Meter (Hyazinth-Ara).

Auch beim Alter gibt es große Unterschiede. Kleinere Vertreter der Papageien werden rund zehn Jahre alt. Am ältesten können Kakadus mit bis zu 75 Jahren werden.

Ernährung

In freier Natur ernähren sich die verschiedenen Papageienarten sehr unterschiedlich. Je nachdem, ob sie sich eher auf Bäumen, in Gebüschen oder auf dem Boden aufhalten. Als Heimtiere stehen ihnen nicht so viele vielfältige Nahrungsmittel zur Verfügung.
Kleineren Arten wie Wellensittichen und Nymphensittichen kann man im Handel erhältliches „Wellensittichfutter“ als Grundnahrungsmittel anbieten. Dieses enthält Getreide und Samen. Angereichert werden kann das Futter noch mit Sonnenblumen- oder Kürbiskernen und zerkleinerten Nüssen wie z. B. Erd- oder Haselnüssen.

Den größeren Arten wie den Aras füttert man am Besten sogenanntes „Großsittichfutter“. Dieses enthält mehr größere Samen, Kerne und Nüsse als das Futter für die kleineren Arten.

Allen Papageien sollte man zusätzlich zum Grundfutter frisches Obst und Gemüse anbieten. Gut geeignet sind z. B. Bananen, Beeren, Aprikosen, Gurken, Salat und Karotten.

Im Handel sind viele Futterzusätze erhältlich. Sinnvoll ist auf jeden Fall ein Kalkstein bzw. Kalkpulver, dass über das Futter gestreut wird. In dieser Nahrungsergänzung sind auch Magnesium, Zink und Jod enthalten. So wird eine ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen garantiert.

Einige Papageienarten sind Futterspezialisten, das heißt, sie benötigen ganz bestimmtes Futter, da sie sonst krank werden. Loris zum Beispiel dürfen keinesfalls Körnerfutter bekommen, da sie dies nicht verdauen können und krank werden. Sie sollten sich daher vor dem Kauf Ihrer Papageien nochmals sorgfältig über die jeweiligen Ernährungsgewohnheiten informieren.

Es gibt viele interessante Vorrichtungen zur Fütterung, zum Beispiel Futtersilos, die sich an die Volierenwand anbringen lassen. Sie sollten sich erkundigen, ob Ihre Papageienart lieber am Boden oder in der Höhe frisst und je nachdem die Futter- und Wasserspender anbringen.

Voliere

Die Volierengröße richtet sich natürlich nach der Größe des Vogels. Eine Papageien-Voliere kann jedoch nie zu groß sein! Auch dieser Punkt ist in Deutschland und Österreich im Tierschutzgesetz festgelegt. Dort steht auch, dass Papageien nicht angekettet oder auf einem Bügel gehalten werden dürfen. Auch Rundkäfige sind verboten. Genauso wie die Beschneidung der Schwungfedern.

Kleinere Arten wie zum Beispiel Wellensittiche oder Unzertrennliche bis 25 cm sollten laut Gesetz als Paar mindestens eine Grundfläche von 1,00 x 0,50 x 0,50 m (LBH) zur Verfügung haben. Mittelgroßen Arten wie dem Graupapagei bis 40 cm sollten mindestens 2,00 x 1,00 x 1,00 geboten werden.
Und Großpapageien wie Aras über 40 cm benötigen 3,00 x 1,00 x 2,00 m (LBH) als Grundfläche. Die Voliere sollte je weiter gehaltenem Paar um 50% erweitert werden.
Gerade die großen Volieren müssen äußerst stabil sein, um den scharfen Krallen und Schnäbeln stand zu halten. Im Handel sind viele verschiedene Volieren erhältlich, es gibt aber auch Anleitungen zum Selberbauen im Internet.

Als Sitzstangen eignen sich am Besten starke Zweige von unbehandelten Bäumen. Diese werden allerdings des Öfteren ersetzt werden müssen, da die Vögel sehr gerne am Holz herumnagen.

Der Boden der Voliere wird am Besten mit Papageiensand, unbehandelten Holzspänen oder Rindenmulch belegt. Es sollte auch ein kleines Wasserbecken zum Baden zur Verfügung stehen.

Der beste Standort für eine Papageien-Voliere, ist in der Nähe des Fensters, allerdings nicht zu nahe an der Heizung und nicht in direkter Sonneneinstrahlung. Auch Zugluft sollte vermieden werden. Papageien lieben Gesellschaft, es darf also ruhig ein Plätzchen im Wohnzimmer oder einem anderen belebten Zimmer sein.

Täglich sollte den Vögeln Freiflug in einem gut geschützten Zimmer gewährt werden. In diesem Zimmer sollten die Fenster also geschlossen sein, giftige Zimmerpflanzen weggestellt und wertvolle Möbel nicht vorhanden sein. Schön ist dagegen, wenn es einen eigenen Kletterbaum und andere erhöhte Sitzgelegenheiten für die Papageien im Zimmer gibt.

Auch die Haltung in einer beheizten Außenvoliere mit Schutzhäuschen ist bei einigen Papageienarten möglich. Wichtig ist, dass diese Vögel dann bereits im Sommer gekauft werden und sich somit langsam an die kühler werdenden Temperaturen gewöhnen können.

Vergesellschaftung

Grundsätzlich sind Papageien sehr gesellige Vögel, die unbedingt mindestens einen Artgenossen brauchen. Viele Arten, zum Beispiel Aras verstehen sich auch mit anderen Arten gut und können zusammenleben.

Unzertrennliche jedoch sollten möglichst nicht mit anderen Vogelarten vergesellschaftet werden.

Arten

Wellensittiche / © Yury Shirokov - Fotolia.com
Wellensittich

Der Wellensittich ist mit Sicherheit der beliebteste Heimvogel. Bereits im 19. Jahrhundert kamen die ersten Exemplare von Australien nach Europa. Seitdem werden sie gezüchtet und die ursprünglichen Farben grün und gelb wurden durch viele schöne Farbvarianten ergänzt. Wellensittiche werden bis zu 18 cm lang.
Sie sind gut für Anfänger geeignet, da sie mit etwas Geduld schnell zutraulich werden und aufgrund Ihrer Größe leichter zu pflegen sind, als die großen Papageien.





Ziegensittich

Die aus Neuseeland stammenden Ziegensittiche sind in den letzten Jahren immer beliebtere Heimvögel geworden. Das liegt zum größten Teil daran, dass man sie relativ einfach nachzüchten kann. Zudem werden sie schnell zahm und sind daher auch für Anfänger geeignet. Sie werden etwa 30 cm hoch. Das Gefieder ist grün, die Stirn und die Gegend um die Augen sind rot. Beim Männchen ist die Färbung deutlicher ausgeprägt. Da Ziegensittiche in der freien Natur häufig auf dem Boden auf Nahrungssuche sind und auch sehr geschickte Läufer sind, sollte man ihnen eine Voliere mit großer Lauffläche zur Verfügung stellen. Idealerweise ist der Boden mit geeigneten Gräsern bepflanzt.

Unzertrennliche / © Dmitry Pichugin - Fotolia.com
Unzertrennliche

Die Gruppe der Unzertrennlichen umfasst 9 Arten, die sich großenteils sehr ähneln und deswegen zusammengefasst werden können. Dazu zählen die weit verbreiteten Rosenköpfchen, Pfirsichköpfchen, Erdbeerköpfchen und Schwarzköpfchen. Alle Unzertrennlichen (auf Englisch Lovebirds) haben ihren Namen zu Recht, da sie ein starkes Paarverhalten zeigen und sehr treu sind. Wenn sich ein Pärchen gefunden hat, sollte es daher auf keinen Fall getrennt werden.
Alle Unzertrennlichen stammen aus Afrika, wo sie in großen Schwärmen zusammenleben. Die oben genannten Arten haben alle eine grüne Grundfärbung mit bunter Färbung an Kopf und Schwanz. Durch die hohe Zuchtrate gibt es mittlerweile viele verschiedene schöne Farbvarianten. Unzertrennliche werden ca. 15 cm hoch.

Kakadus / © Francesco83 - Fotolia.com
Kakadu

Die Kakadus sind eine eigene Familie innerhalb der Papageien mit sechs Gattungen und 21 Arten. Ganz typisch für alle Kakadus ist die Federhaube auf dem Kopf. Außerdem sind die meisten Kakadus weniger farbenprächtig als ihre Papageien-Verwandten. Meistens haben sie ein weißes, hellgraues oder schwarzes Gefieder. Alle Kakadus stammen aus der Gegend rund um Australien.
Als Heimtiere werden heute hauptsächlich Gelbwangenkakadus und Weißhaubenkakadus gehalten. Diese Arten werden etwa 33 bis 46 cm groß. Beide haben eine sehr kräftige Stimme, die sie auch gerne einsetzen. Sie sollten also tolerante Nachbarn haben, wenn Sie sich für Kakadus entscheiden. Kakadus sind sehr menschenbezogen und benötigen, auch bei paarweiser Haltung, viel Aufmerksamkeit und Kontakt mit ihrem Menschen. Sie lernen schnell und bei ausreichender Geduld kann man vielen von ihnen kleine Kunststückchen beibringen.

Nymphensittich

Der Nymphensittich stammt aus Australien, zählt zu den Kakadus und wird bereits seit mehreren Jahrzehnten als Haustier gehalten. Dementsprechend viele Züchter und Zuchtformen gibt es.
Der Nymphensittich ist ca. 30 cm hoch. Die klassische Färbung ist hellgrau bis dunkelgrau mit einem weißen Streifen auf dem Flügel. Der Kopf ist gelb mit einem großen, roten Ohrfleck. Der Nymphensittich trägt eine gelbe Federhaube. Weibchen sind blasser gefärbt als Männchen.
Nymphensittiche gelten als gute Anfängervögel. Sie werden relativ schnell zahm und sind sehr gelehrig. Den Männchen kann man auch häufig das Sprechen beibringen.
Sie sind gesellig und leben am liebsten in Gruppen zusammen. Gerne auch mit anderen Vögeln der gleichen Größe.

Graupapagei

Von seiner Erscheinung her ist der Graupapagei eher unauffällig, er gilt jedoch als der Gelehrigste aller Papageien. Unter den Graupapageien gibt es richtige Stimmkünstler, die sowohl menschliche Stimmen als auch Geräusche täuschend echt nachahmen können. Hier kommt es allerdings auf die Begabung des einzelnen Exemplars an, einige lernen auch nie sprechen. Auf jeden Fall benötigt der aus Afrika stammende Graupapagei relativ lange, bis er zahm wird.
Der Graupapagei wird bis zu 33 cm hoch und trägt immer ein graues Gefieder mit einem roten Schwanz.

Blaustirnamazone

Das Verbreitungsgebiet der Blaustirnamazone sind Teile von Südamerika. Sie wird etwa 37 cm hoch. Das Gefieder ist grün mit blauem Oberkopf, Ohr- und Augenregion. Der Hals ist gelb, die Flügel rot oder gelb. Es gibt durch Zucht mittlerweile viele verschiedene Färbungen.
Blaustirnamazonen werden schon seit mehreren Jahrzehnten als Haustiere gehalten. Sie werden schnell zutraulich und einige von ihnen zeigen eine hohe Sprachbegabung.

Gelbkopfamazone

Die aus Teilen Südamerikas stammende Gelbkopfamazone ist eine der beliebtesten Papageienarten. Sie werden bis zu 40 cm hoch. Die Färbung ist überwiegend grün mit gelben Flecken an Stirn, Vorderkopf und Nacken.
Geldkopfamazonen bauen eine sehr intensive Bindung zu ihrem Menschen auf und viele lernen auch gut sprechen. Gegen Fremde sind sie jedoch teils richtig aggressiv, was zum Beispiel eine Urlaubsunterbringung mitunter schwierig machen kann.

Gelbbrustara

Der Gelbbrustara gehört zu den beliebtesten Papageienarten und wird etwa 88 cm hoch. Er stammt aus Südamerika, wird heute aber weitgehend aus Zuchten verkauft.
Gelbbrustaras haben blaues Gefieder, das auf der Unterseite gelb gefärbt ist. Das Gesicht ist nicht behaart und schwarz-weiß gezeichnet.
Gelbbrustaras werden schnell zutraulich und sind sehr gelehrig. Sie benötigen viel Platz zum freien Flug und sollten zumindest im Sommer immer in einer großen Freiluftvoliere gehalten werden.

Grünflügelara

Der Grünflügelara kommt aus Südamerika und ist der zweitgrößte Papagei. Er kann bis zu 90 cm hoch werden. Er ist hauptsächlich rot gefärbt, die Flügel sind blau, die Flügeldecken grün. Die Wangen sind nackt und weiß mit feiner roter Zeichnung.
Grünflügelaras gelten als freundliche Vögel, die gut auch mit anderen Papageienarten zusammenleben können. Jedoch benötigen auch sie aufgrund ihrer Größe eine große Voliere.

Hyazinthara

Ursprünglich stammt der Hyazinthara aus Brasilien und er ist der größte Papagei. Er kann bis zu einem Meter hoch werden und ist daher nur in Ausnahmefällen als Haustier zu halten. Er benötigt eine große Freiluftvoliere, die seinem scharfen Schnabel und Krallen standhält und viel Platz zum Fliegen bietet. Zudem ist auch die Stimme des Hyazintharas sehr laut, so dass es möglichst keine direkten Nachbarn geben sollte.
Das Gefieder des Hyazintharas ist dunkelblau mit gelber Zeichnung um Auge und Schnabel.


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