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In der Terraristik sind sehr viele Reptilienarten international geschützt. Um Ihr Überleben zu sichern, wird der Handel mit Ihnen gesetzlich reguliert. Dies erfolgt durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) und entsprechenden EU Verordnungen. Je nach Gefährdungsgrad werden in der Terraristik die Arten in unterschiedlich strengen Schutzkategorien, den Anhängen A, B, oder C gelistet.

Anhang A (besonders strenger Schutz)
Besonders stark gefährdete Arten stehen in Anhang A der EU-Verordnung. Diese sind akut vom Aussterben bedroht, so dass der kommerzielle Handel verboten ist. Nur in speziellen Fällen werden Ausnahmen von diesem Handelsverbot erteilt, z.B. für Nachzuchten. Für den Terraristik Handel mit nachgezüchteten Anhang A-Tieren braucht man CITES-Dokumente, die Tiere müssen mit Transpondern markiert oder durch Fotodokumentation individuell unterscheidbar sein.

Anhang B (kontrollierter Handel)
Die meisten geschützten Reptilien in der Terraristik stehen im Anhang B. Sie sind nicht unmittelbar vom Aussterben bedroht. Um Gefährdung durch Handel zu vermeiden, wird dieser international reguliert. Man braucht daher für den Kauf in der EU Herkunftsnachweise (Rechnungen).

Meldepflicht
Für alle Reptilien gelten die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes. Der Erwerb muss der Bezirksverwaltungsbehörde (Ö), bzw. der Naturschutzbehörde (D) gemeldet werden. Ebenso ist zu beachten, dass je nach Bundesland auch die Haltung potentiell gefährlicher Tiere untersagt sein kann.

Österreich: Meldepflicht für alle Reptilien laut Tierschutzgesetz!
Deutschland: Keine Meldepflicht mit Ausnahmen von 1) geschützten Arten 2) und gefährliche Arten (abhängig vom Bundesland)

Quelle: WWF


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