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Anhang B (Artenschutz: Herkunftsnachweis (Rechnung) erforderlich! kontrollierter Handel)
Diese Reptilienart steht im Anhang B des Washingtoner Artenschutzabkommens. Sie sind nicht unmittelbar vom Aussterben bedroht. Um Gefährdung durch Handel zu vermeiden, wird dieser international reguliert. Man braucht daher für den Kauf in der EU Herkunftsnachweise (Rechnungen).

Meldepflicht
Für alle Reptilien gelten die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes. Der Erwerb muss der Bezirksverwaltungsbehörde (Ö), bzw. der Naturschutzbehörde (D) gemeldet werden. Ebenso ist zu beachten, dass je nach Bundesland auch die Haltung potentiell gefährlicher Tiere untersagt sein kann.

Allgemein

Der Streifenbasilisk lebt in Mexiko, Kolumbien, Venezuela und Nicaragua. In einige Teile der USA, z. B. in Florida, wurde er eingeschleppt. Er bevorzugt tropisches und subtropisches Klima, fast immer sucht er die Nähe zu Gewässern. Heutzutage ist er manchmal sogar in der Nähe von Häusern oder Feldern zu finden. Er bleibt jedoch meist sehr scheu.
Der Streifenbasilisk ist tagaktiv und tagsüber meist auf dem Boden, niedrigen Sträuchern und Büschen oder Felsen zu finden. Zur Nachtruhe zieht er sich gerne in die schützenden Baumkronen zurück. Er kann sowohl sehr gut klettern als auch schwimmen und tauchen. Und er hat noch eine ganz besondere Fähigkeit: Er kann über´s Wasser laufen. Dies wird dadurch möglich, dass die Streifenbasilisken nur sehr wenig wiegen, allerdings ein sehr hohes Tempo beim Laufen erreichen können. Diese Kombination ermöglicht es ihnen, für kurze Strecken – und meist nur auf den Hinterbeinen - über das Wasser zu laufen.
Streifenbasilisken sind etwas empfindlich in der Haltung und daher nur bedingt für Anfänger zu empfehlen. Erfahrungen mit anderen Reptilien sind auf jeden Fall von Vorteil.

Name und Aussehen

Seinen deutschen Namen verdankt er den Streifen auf seinem Rücken. Im Englischen wird er Brown Basilisk genannt. Sein lateinischer Name lautet
Basiliscus vittatus. Die Grundfarbe der Streifenbasilisken ist hellbraun bis graubraun. Über den Rücken ziehen sich zwei dunkle Streifen bis zum Schwanz. Dazwischen verlaufen dunkle Querbänder. Der Bauch ist hell.
Die Männchen besitzen einen kräftigen Kamm, der sich am Hinterkopf und im Nacken befindet.

Größe und Alter

Streifenbasilisken können eine Gesamtlänge von bis zu 70 cm erreichen. Weibchen bleiben deutlich kleiner als die Männchen.
In Gefangenschaft können die Tiere ein Alter von bis zu 10 Jahren erreichen.

Ernährung

Streifenbasilisken ernähren sich sowohl fleischlich wie auch pflanzlich. Der Hauptbestandteil der Nahrung sind Insekten. Im Terrarium eignen sich zur Verfütterung z. B. Heimchen, Grillen, Spinnen und Larven. Gelegentlich darf es auch mal eine Maus oder ein Stückchen Fisch sein.
Zwei- bis dreimal pro Woche können Sie auch etwas Obst oder Gemüse verfüttern, z. B. Kopfsalat, Feldsalat, Banane, Apfel, Pfirsich oder Beeren.

Terrarium Größe und Temperatur

Aufgrund ihrer Herkunft benötigen Streifenbasilisken ein Regenwaldterrarium. Dies bedeutet, dass stets eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit im Terrarium herrschen sollte, idealerweise sollte sie bei 70 bis 90% liegen. Da dies mit Besprühen nur schwer erreicht werden kann, sollten Sie über die Anschaffung einer Berieselungsanlage nachdenken.
Die Mindestmaße für das Terrarium betragen ca. 2,00 x 0,80 x 1,50 m (LBH). Je mehr Tiere gehalten werden, desto größer sollte natürlich auch die Behausung ausfallen.
Im Terrarium sollte es einige starke Äste als Klettermöglichkeiten geben. Als Verstecke eignen sich mehrere robuste Pflanzen (z. B. Bromelien oder Farne) sowie z. B. Rindenstücke oder große Tonröhren.
Da Streifenbasilisken auch gerne schwimmen und tauchen, sollten Sie einen Teil des Terrariums für ein Wasserbecken reservieren, das groß genug ist, dass die Tiere darin baden können. Optisch ganz besonders schön ist auch ein kleiner Wasserfall. Viel Wasser im Terrarium unterstützt natürlich auch die Luftfeuchtigkeit.

Tagsüber sollten die Temperaturen bei 25 bis 30 Grad liegen, nachts darf es auf bis zu 20 Grad abkühlen. Für die wechselwarmen Reptilien sollte es zudem einen Wärmeplatz geben, an dem mithilfe eines Wärmespots bis zu 45 Grad erzeugt werden dürfen.

Terrarium Beleuchtung

Als Grundbeleuchtung eignet sich z. B. ein HQI-Strahler. Dieser sollte täglich 12 bis 14 Stunden in Betrieb sein.
Da UV-Licht lebenswichtig für die Basilisken ist, sollte außerdem eine UV-Lampe angeschafft werden.
Und, wie oben bereits beschrieben, wäre auch ein Wärmespot wichtig für die Tiere. Dieser sollte über einem „Wärmeplatz“ angebracht werden, z. B. einem flachen Stein. Es genügt, wenn dieser Wärmespot nur für zwei oder drei Stunden pro Tag angemacht wird. Ganz wichtig ist es, in dieser Zeit, immer wieder die Gesamttemperatur des Terrariums zu überprüfen, da die Wärme nur lokal sein sollte und sich nicht im ganzen Terrarium ausbreiten darf. Zudem ist auf einen Mindestabstand der Lampe zum Tier von mindestens 40 cm zu achten.

Vergesellschaftung

Streifenbasilisken brauchen nicht zwingend Artgenossen zum Glücklichsein, sie können auch gut einzeln gehalten werden. Allerdings ist es durchaus möglich, mehrere Tiere zusammenzuhalten. Hier kommt es allerdings auf die richtige Gruppenzusammenstellung an.
Da die Männchen sehr revierbezogen sind, dürfen keinesfalls mehrere Männchen zusammengehalten werden. Allerdings sind die Männchen auch das ganze Jahr hindurch sehr paarungsbereit und dies würde ein einzelnes Weibchen schnell unter großen Stress setzen. Die ideale Gruppe besteht daher aus einem Männchen und zwei oder drei Weibchen.

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