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Anhang B (Artenschutz: Herkunftsnachweis (Rechnung) erforderlich! kontrollierter Handel)
Diese Reptilienart steht im Anhang B des Washingtoner Artenschutzabkommens. Sie sind nicht unmittelbar vom Aussterben bedroht. Um Gefährdung durch Handel zu vermeiden, wird dieser international reguliert. Man braucht daher für den Kauf in der EU Herkunftsnachweise (Rechnungen).

Meldepflicht
Für alle Reptilien gelten die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes. Der Erwerb muss der Bezirksverwaltungsbehörde (Ö), bzw. der Naturschutzbehörde (D) gemeldet werden. Ebenso ist zu beachten, dass je nach Bundesland auch die Haltung potentiell gefährlicher Tiere untersagt sein kann.

Allgemein

Der Königspython ist eine Riesenschlange und gehört innerhalb dieser Familie zur Gattung der Eigentlichen Pythons.

Er ist in West- und Zentralafrika beheimatet. Durch seine Anpassungsfähigkeit bewohnt er dort sowohl Regenwälder wie auch Steppenlandschaften. Teilweise hat er sich sogar bis in die Nähe von menschlichen Siedlungen vorgewagt.

Die dämmerungs- und nachtaktiven Pythons verbringen den Tag meistens in Verstecken. Dafür suchen sie sich häufig Nagerhöhlen, aber auch verlassene Termitenhügel. Auf der Jagd sind sie dann auch teilweise auf Bäumen und Büschen zu finden.

Mittlerweile zählen Königspythons zu den am meisten in Terrarien gehaltenen Schlangen. Was sie allerdings keineswegs zu einer Anfängerschlange macht. Relativ häufig treten bei Königspythons nämlich Futterprobleme auf, mit denen ein Schlangenanfänger dann schnell überfordert ist. Man sollte also schon Schlangen-Erfahrung mitbringen, wenn man sich für einen Königspython entscheidet.
Für ihn spricht, dass er wenig Aggression zeigt und eher zu den kleineren Riesenschlangen zählt. Zudem ist er als Würgeschlange auch nicht giftig.

Name und Aussehen

Königspythons werden auch Ballpythons genannt, weil sie die Eigenschaft haben, sich bei Bedrohung wie ein Knäuel zusammenzurollen.

Der lateinische Name des Königspythons lautet Python regius.

Die Grundfärbung des Königspythons ist dunkelbraun bis schwarz mit gelber kreisförmiger Musterung. Die Unterseite ist hell.

Größe und Alter

Der Königspython zählt zu den kleineren Pythons und wird ca. 1,20 m bis 1,50 m lang, selten werden Exemplare mit einer Länge über 2,00 m gefunden. Das Durchschnittsgewicht liegt bei 1500 bis 2000 Gramm, wobei die Männchen meist etwas leichter sind als die Weibchen.

In freier Natur werden Königspythons bis zu 20 Jahre, in Gefangenschaft können es sogar 40 Jahre werden.

Ernährung

In der Natur fressen Königspythons so ziemlich alle kleineren Säugetiere, wie z. B. Fledermäuse, Flughunde, Vögel und kleine Nager. Sie können es jedoch notfalls erstaunliche zwei Jahre ohne Nahrungsaufnahme aushalten.

Dies macht sie auch im Terrarium oft zu schwierigen Fressern. Ganz besonders kompliziert sind Wildfänge. Bei diesen kann es durchaus vorkommen, dass sie sich zu Tode hungern. Daher sollte man auch unbedingt darauf achten, Nachzuchten aus Europa zu kaufen. Bei Futterverweigerung ist die erste Maßnahme, verschiedene Futtertiere anzubieten. Manchmal nützt es bereits etwas, wenn die Maus nicht weiß, sondern braun ist. Die letzte Hilfe ist die Zwangsfütterung. Dieses sollte man aber als Laie keinesfalls alleine vornehmen, sondern sich immer von Experten helfen lassen, um der Schlange nicht zu schaden.

Im Terrarium werden normalerweise Mäuse und kleine Ratten gefüttert. Der Königspython jagt gerne und deshalb sollten ihm auch die Futtertiere lebend präsentiert werden. Sollten Sie noch keine Erfahrung mit dieser Form der Fütterung haben, überlegen Sie sich vorher gut, ob Sie (und die restliche Familie) das über´s Herz bringen.

Terrarium Größe und Temperatur

Die Mindestmaße des Terrariums für ein Einzeltier liegen bei 1,20 x 0,60m x 0,50 m.

Als Bodengrund eignet sich z. B. Rindenmulch oder spezielle Terrarienerde.

Ganz wichtig für Königspythons sind ausreichend viele Versteckmöglichkeiten. Hierfür eignen sich z. B. große Tonröhren oder ausgehöhlte Steine.

Klettermöglichkeiten müssen nicht unbedingt sein, können jedoch in Form von dicken Ästen die Terrarieneinrichtung vervollständigen.

Ein Wasserbecken sollte auch vorhanden sein. Dies dient zur Unterstützung des Klimas und zum Trinken für die Schlangen. Ein Bad nehmen Königspythons eher selten, das Becken muss daher auch nicht allzu groß sein.

Die Temperatur sollte tagsüber bei 27 bis 30 Grad liegen, nachts darf es auf bis zu 23 Grad abkühlen. An einem lokalen Wärmeplatz kann es auch bis zu 40 Grad warm werden.

Terrarium Beleuchtung

Als Hauptlichtquelle können Sie z. B. einen HQI-Strahler anbringen. Dieser kann 10 bis 12 Stunden täglich eingeschaltet sein.
Zudem sollten Sie sich eine UV-Lampe besorgen. Diese braucht allerdings täglich nur einige Stunden zu brennen. UV-Licht ist aber sehr wichtig für den Knochenbau der Schlangen.

Obwohl Königspythons eher nachtaktiv sind, sollte es zumindest einen Wärmeplatz im Terrarium geben, wo es bis zu 40 Grad warm werden darf. Dies kann mithilfe einer Wärmelampe erzeugt werden. Wichtig ist, diese hohe Temperatur wirklich nur lokal zu erzeugen. Auch hier genügt der stundenweise Einsatz.

Wenn Sie Ihre nachtaktive Schlange gerne beobachten, können Sie sich ein so genanntes Mondlicht kaufen. Dieses erzeugt bläuliches Licht und regt die Tiere auch zu größerer Aktivität an.

Vergesellschaftung

Königspythons sind normalerweise friedliche Schlangen und können daher auch zu mehreren im (ausreichend großen) Terrarium gehalten werden. Es empfiehlt sich allerdings, die Tiere zur Fütterung zu trennen, um Kämpfe ums Futter bzw. unbeabsichtigte Verletzungen zu vermeiden.

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