Anzeige aufgeben
www.tieranzeigen.at
Anhang B (Artenschutz: Herkunftsnachweis (Rechnung) erforderlich! kontrollierter Handel)
Diese Reptilienart steht im Anhang B des Washingtoner Artenschutzabkommens. Sie sind nicht unmittelbar vom Aussterben bedroht. Um Gefährdung durch Handel zu vermeiden, wird dieser international reguliert. Man braucht daher für den Kauf in der EU Herkunftsnachweise (Rechnungen).

Meldepflicht
Für alle Reptilien gelten die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes. Der Erwerb muss der Bezirksverwaltungsbehörde (Ö), bzw. der Naturschutzbehörde (D) gemeldet werden. Ebenso ist zu beachten, dass je nach Bundesland auch die Haltung potentiell gefährlicher Tiere untersagt sein kann.

Königsnatter
Allgemein

Die Königsnatter kommt ursprünglich aus dem Süden der USA und aus Mexiko. Dort bewohnt sie halbfeuchte und feuchte Regionen, wie z. B. Sumpfgebiete, feuchte Wiesen, Gewässerränder und Wälder. Sie liegt gerne in Erdhöhlen oder unter Baumstümpfen. Auch zur Jagd ist sie hauptsächlich auf dem Boden unterwegs, manchmal ist sie allerdings auch im Wasser anzutreffen. Königsnattern haben ein überaus effektives Mittel, um sich selbst vor Feinden zu schützen: Sie scheiden bei Gefahr plötzlich sehr übel riechende Fäkalien aus, die viele Feinde in die Flucht schlagen. Von der Königsnatter gibt es acht Unterarten, die sich in Größe, Farbe und Herkunftsgebiet unterscheiden.


Königsnattern gelten als relativ leicht zu haltende Schlangen und sind daher auch gut für Anfänger geeignet. Es gibt sowohl tag- als auch nachtaktive Arten. Sie sind aufgrund ihrer schönen Farbgebung und ihres ruhigen Wesens sehr beliebte Terrarienschlangen.

Name und Aussehen

Der lateinische Name der Königsnatter lautet Lampropeltis. Im Deutschen ist sie u. a. als Milchschlange (engl. Milksnake) bekannt. Diesen Namen gaben ihr die amerikanischen Farmer, die die Königsnatter verdächtigten, ihren Kühen im Stall die Milch ausgesaugt zu haben.
Der Name Königsnatter wurde von dem englischen Kingsnake übernommen.
Königsnattern kommen in vielen verschiedenen Farbvarianten vor.
Es gibt sie in rot, orange, gelb, schwarz, braun und grau. Meistens sind sie in Kombination mit weiß quergestreift.

Größe und Alter

Königsnattern erreichen meist eine Länge von 1,50 m bis 2,00 m. Im Terrarium können sie 20 bis 25 Jahre alt werden.

Ernährung

Königsnattern sind Würgeschlangen und relativ komplikationslos zu füttern. In der Natur ernähren sie sich hauptsächlich von kleinen Nagetieren, kleineren Schildkröten, Fröschen, Eidechsen, jungen Vögeln und Eiern. Einige Königsnattern fressen sogar andere (teilweise giftige) Schlangen.
In Gefangenschaft eignen sich zur Verfütterung am Besten Mäuse oder sehr junge Ratten.
Die Futtertiere dürfen auf keinen Fall zu groß sein, sonst kann sich die Schlange daran verschlucken und ersticken.
Am artgerechtesten ist es, die Schlange mit lebenden Tieren zu füttern. Als Alternative können auch gefrorene Futtertiere gegeben werden. Sie sollten sich allerdings bereits vor der Anschaffung im Klaren sein, dass manche Schlangen nur Lebendfutter annehmen. Das muss man über´s Herz bringen und auch der Rest der Familie sollte mit dieser Art der Fütterung einverstanden sein.



Während einer Winterruhe, die normalerweise rund drei Monate dauert, stellt die Schlange das Fressen meist von selbst ein. Sie brauchen dann auch erst wieder mit Anhebung der Temperatur mit dem Füttern zu beginnen.

Terrarium Größe und Temperatur

Als Mindestmaße für ein Königsnattern-Terrarium kann man 100 x 50 x 50 cm (LBH) veranschlagen.
Als Bodenbelag wird ein Sand-Lehm-Gemisch mit etwas Rindenmulch empfohlen.
Es sollte einige Versteckmöglichkeiten geben, z. B. ausgehöhlte Steine, Tonröhren oder Baumrinden. Ein oder zwei Äste oder Wurzeln zum Klettern und ein flaches Wasserbecken zum Trinken und Baden vervollständigen die Einrichtung. Sie können ausprobieren, ob Ihre Schlangen Pflanzen akzeptieren. Häufig werden diese von den Tieren nämlich einfach platt gewalzt.
Die Temperaturen sollten bei 24 bis 28 Grad liegen, nachts darf es auf bis zu 18 Grad abkühlen. Wenn Sie Ihrer Schlange eine Winterruhe gönnen, sollten die Temperaturen allmählich auf 12 bis 15 Grad herabgesenkt werden.
Die Luftfeuchtigkeit sollte 50 – 60 % betragen, dies erreichen sie leicht durch ein- bis zweimal sprühen.

Terrarium Beleuchtung

Zur Beleuchtung des Terrariums benötigen Sie eine Tageslichtröhre. Diese sollte im Sommer 12 bis 14 Stunden brennen. Zur Zeit der Winterruhe kann die Beleuchtung auf 6 bis 8 Stunden täglich heruntergefahren werden.
Des Weiteren benötigen Sie zwingend eine UV-Lampe. UV-Licht ist lebenswichtig für Schlangen, da es zur Bildung des Vitamin D verantwortlich ist und somit für einen stabilen Knochenbau sorgt. Es genügt, das UV-Licht einige Stunden pro Tag einzuschalten.
Schlangen lieben die Wärme, daher ist es schön, wenn sie einen Wärmestrahler installieren. Dieser darf es auf lokale Temperaturen von bis zu 35 Grad bringen. Am Besten wird er über einem flachen Stein angebracht, auf der die Schlangen sich dann „sonnen“ können. Auch hier genügt der stundenweise Einsatz. Achten Sie besonders darauf, einen Mindestabstand von 40 cm einzuhalten, um Verbrennungen der Tiere zu vermeiden.
Wenn Ihre Königsnattern zu dämmerungs- und nachtaktiven Arten zählen, können Sie über die Anschaffung eines Mondlichtes nachdenken. Dieses erhellt das Terrarium „mondhell“ und Sie können Ihre Schlangen besser beobachten.

Vergesellschaftung

Königsnattern kann man durchaus zu zweit oder zu dritt halten. Einzig zur Fütterung sollte man sie, aufgrund ihrer Kannibalismus-Neigung, unbedingt trennen.

Alle Inhalte auf dieser Webseite (Text, Fotos, Videos) sind urheberrechtlich geschützt und dürfen weder kopiert,
noch in jeglicher anderer Form verwendet werden.


167 User online | LogIn | Merkliste

Gratis Anzeige aufgeben!
Tieranzeigen Österreich
Branchenverzeichnis
Sicherheitshinweise
Menü schließen