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Allgemein

Wie der Name schon sagt, stammen die Afrikanischen Siebenschläfer aus Afrika. Fast ihr ganzes Leben spielt sich in den Ästen von Bäumen oder Sträuchern ab, der Erdboden wird nur selten betreten. Afrikanische Siebenschläfer sind nachtaktiv und verbringen die Tage in ihren Nestern. Diese befinden sich meist in Wurzeln oder Baumhöhlen. In freier Natur halten sie einen mehrwöchigen Winterschlaf.

Im Gegensatz zu unserem heimischen Siebenschläfer sind sie deutlich kleiner und daher auch für die Haltung im Terrarium geeignet. Allerdings werden sie selten zahm und lassen sich ungern aus ihrem Gehege herausnehmen. Für Kinder sind sie daher ungeeignet.

Afrikanische Siebenschläfer sind noch sehr exotische Haustiere, die man nur selten im Handel findet. Oft werden sie auf Kleinsäuger- oder Exoten-Messen angeboten.

Name und Aussehen

Der Afrikanische Siebenschläfer ist auch als Zwergsiebenschläfer, Bilch oder Zwergschläfer bekannt.

Das Fell ist grau oder graubraun und die Bauchseite weiß oder beige. Der Afrikanische Siebenschläfer hat große schwarze Augen und große Ohren.

Größe und Alter

Der Afrikanische Siebenschläfer wird zwischen 7 bis 12 cm lang und hat einen ca. 6 bis 10 cm langen, buschig behaarten Schwanz. Sein Gewicht liegt bei 18 bis 32 g.

In Gefangenschaft kann er ein Alter von bis zu 5 Jahren erreichen.

Ernährung

Die Grundlage für eine gute Siebenschläfer-Ernährung bildet Trockenfutter, das viele Kleinsämereien enthält. Sie können z. B. auf fertige Futtermischungen für Zwerghamster oder Mäuse zurückgreifen. Wichtig ist, dass das Futter nicht zu viele fettige Bestandteile wie Nüsse oder Kerne enthält.

Dazu können Sie jeden Tag eine kleine Portion Grünfutter in Form von Kräutern oder Gemüse anbieten. Gut geeignet sind z. B. Basilikum, Petersilie, Melisse, Karotten, Gurken und Kürbis. Alle zwei Tage darf auch etwas Obst dabei sein, z. B. Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Melonenstücke oder kernlose Trauben.

Afrikanische Siebenschläfer sind keine reinen Vegetarier und mögen daher auch hin und wieder etwas tierische Nahrung. Gerne genommen werden lebende Insekten, z. B. Heimchen oder Mehrwürmer. Außerdem geeignet sind z. B. gekochte Eier, Hüttenkäse, oder Katzentrockenfutter.

Als kleine Nascherei hin und wieder können Sie z. B. Rosinen, Nudeln oder ungesüßte Cornflakes anbieten. Im Handel häufig angebotene Leckereien wie Drops oder Knabberstangen sind ungeeignet.

Käfig

Das beste Zuhause für Afrikanische Siebenschläfer ist ein Terrarium. Wichtig ist, dass die Tür gut gesichert ist und Sie diese immer sehr achtsam öffnen, da die Tiere sehr schnell sind und entwischen können.

Für ein Pärchen sollte das Terrarium mindestens die Maße 50 cm x 50 cm x 100 cm (LBH) aufweisen. Werden mehr Tiere gehalten, sollte es dementsprechend größer sein.

Da die Tiere in der Natur hervorragende Kletterer sind und ihre Nester hauptsächlich in den Wipfeln der Bäume anlegen, sollten im Terrarium ausreichend Äste und Zweige vorhanden sein. Diese können ruhig auch eine Art Dickicht bilden, in dem sich die Siebenschläfer auch verstecken können. Geeignet sind Äste von unbehandelten Apfel- und Birnbäumen oder Haselnussträuchern. Als Nester können Sie z. B. Vogelnistkästen anbringen. Wenn Sie die Rück- und Seitenwände mit Kork verkleiden, können die Tiere auch daran klettern. Auf dem Boden sollten Sie einige große Wurzeln und dicke Rindenstücke auslegen, damit die Siebenschläfer auch dort Verstecke anlegen können.

Als Einstreu eignet sich Torf oder Holzspäne. Legen Sie ab und zu Moos, Heu oder Blätter als Nistmaterial aus.

Als weitere Einrichtungsgegenstände benötigen Sie noch zwei oder drei Keramik- oder Tonfutternäpfe und eine Kleintier-Wassertränke.

Afrikanische Siebenschläfer benötigen konstant warme Temperaturen, die sie mit Hilfe einer Wärmelampe erzielen können. Tagsüber sollte die Temperatur bei 22 bis 28 liegen, nachts sollte sie nicht auf unter 20 Grad fallen.

Vergesellschaftung

Afrikanische Siebenschläfer sind, im Gegensatz zu unserem heimischen Siebenschläfer, gesellige Tiere. In der Natur leben sie in größeren Gruppen, daher sollten sie auch in Gefangenschaft nicht alleine leben müssen.

Gut vertragen sich normalerweise Gruppen von zwei bis fünf Tieren, in denen ggf. der Anteil der Weibchen überwiegt. Wenn Sie beide Geschlechter halten, stellt sich wahrscheinlich bald Nachwuchs ein, da die Zucht der Tiere nicht sehr schwierig ist.

Wichtig ist, dass das Gehege ausreichend groß ist und genügend Versteckmöglichkeiten bietet, damit die Tiere sich auch aus dem Weg gehen können.

Keinesfalls sollten die Afrikanischen Siebenschläfer mit anderen Kleintieren zusammengehalten werden.


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