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Hund ist krank, aber kein Tierarzt findet eine Erklärung!

Von: Binarycode aus Deutschland
am/um 13.05.2015 15:22

Sehr geehrte Community-Freunde, ich bin neu in diesem Forum und benötige dringend Hilfe.
Wir haben ein riesen Problem mit einem unserer Rüden (zwei Brüder).
Es handelt sich um einen Herder-Mali-Mix.
Wir haben Beide seit sie knapp 8 Wochen sind.
Mit ungefähr 6 Monaten fing es schleichend an.
Er fing immer mal wieder an, seine rechte Vorderpfote zu lecken und zu knabbern, dabei winselt er, bellt und springt immer wieder auf die Vorderpfoten, scharrt mit der rechten Vorderpfote, rennt völlig nervös durch die Gegend, sabbert unglaublich dabei und schreit förmlich vor sich hin.
Wir sind natürlich sofort beim Tierarzt gewesen, erste Vermutung: iwas steckt in der Pfote, ganz kleine rote Stelle wurde tatsächlich gefunden, Hund bekam Antibiotikum.
Keine Besserung!
Wieder hin, zweite Vermutung: Futtermittelallergie, über einen sehr langen Zeitraum (2-3 Monate getestet), immer wieder hin, aber die Problematik nahm zu.
Wir waren iwann bei durchschnittlich 10 "Anfälle" am Tag, Intensität war völlig unterschiedlich, auch die Dauer reichte von knapp einer Minute bis 1.5 h!
Dann sind wir in eine Tierklinik, wo dem Hund wieder Blut abgenommen wurde, keine Auffälligkeiten, das rechte Vorderbein wurde geröngt und im CT war er auch. Angeblich Bizepssehnenentzündung, allerdings nur minimal, muss nicht die Ursache sein, trotzdem waren wir voller Hoffnung.
Erst bekam er Metacam und strikte "Bettruhe" verordnet, wenn man die beiden Rassen kennt, kein einfaches Unterfangen, brachte alles nichts. Dann bekam er Previcox, schlug genauso wenig an.
Naturlich waren wir auch jede Woche bei der Physiotherapie, keine Besserung.
Wir waren mittlerweile bei durchschnittlich 20 Anfällen am Tag, keine Systematik zu erkennen, außer Kälte scheint ein großes Problem zu sein, und wenn er mit den Vorderpfoten aufkommt.
Irgendwann kam das Thema Nerven ins Spiel.
Uns wurde Gabapentin 100 zusätzlich empfohlen. Es wird hauptsächlich bei Epilepsie eingesetzt aber eben auch bei Nervenschädigungen.
Nach ca. einer Woche Einnahme (1 Tablette Morgens, 2 Tabletten Abends mit einer halben Tablette Previcox) wurde es langsam besser, dh. die Anzahl wurde merklich weniger.
Wir haben im übrigen iwann angefangen, alle Anfälle zu notieren, also quasi Buch zu führen.
Nach einer weiteren Woche lagen wir bei ca. 6-7 Anfällen.
Ich muss dazu sagen, dass es draußen wieder wärmer wurde und auf Grund der ganzen Problematik wir den Hund über dem gesamten Winter im Prinzip nicht raus lassen konnten!
Kaum ist er durch die Tür gegangen, bellte er seine rechte Vorderpfote an und winselte.
Wir erhörten Morgens die Dosis auf zwei Tabletten.
Es wurde besser. Nur noch ca. 2-3 Anfälle pro Tag, ca. 2 Minuten im Schnitt.
Langsam ließen wir sie wieder raus in den Garten, Anfälle wurden nicht mehr.
In den nächsten Tagen steigerten wir die Häufigkeit, Anfälle blieben bei 2-3 am Tag, vorallem Morgens nach dem wach werden hatte er immer einen!
Wir mussten letzte Woche Beide kastrieren, sind jetzt 14 Monate, weil der eine aus medizinischer Sicht kastriert werden musste und der Andere es nötig hatte.
Bei dieser Gelegenheit wollten wir zusätzlich noch den Hals- und Wirbelsäulenbereich röntgen lassen, zu dem auch die Hüfte.
Nichts konnte festgestellt werden.
An den Tagen wo das Problemhündchen kastriert wurde (letzte Woche Mittwoch) und an dem Folgetag, wo er zur erste Nachuntersuchung musste, nahme die Anfälle wieder zu, trotz Tabletten.
Allerdings normalisierte sich dies an den Tagen danach.
Sonntag hatte er nur einen Anfall, trotz mehrfach im Garten laufen und spielen.
Montag, gegen Abend ist er beim Toben auf die rechte Vorderpfote gefallen, danach hatte er einen halbstündigen Anfall!, so schlimm war das seit Wochen nicht mehr.
Dienstag, also gestern, wurde es wieder etwas besser, allerdings so ca. 5-6 Anfälle, auch draußen, aber nicht beim Laufen oder Toben, sondern er geht raus und fängt sofort an an seiner Vorderpfote rum zu bellen.
Ich muss dazu sagen, der Hund hat NIE gelahmt, er läuft ganz normal, es wurde sogar auf so einem Laufband die Druckverhältnisse gemessen, er schont das Bein NICHT. Auch sonst, ist er total fit! Er liegt weder apathisch in der Ecke, noch kann man sonst irgend eine Veränderung feststellen und wir achten wirklich auf jede Kleinigkeit.
Der Hund ist extrem bewegungsfreudig und freut sich überalles, sein Bruder aber auch, der übrigens nichts dergleichen aufweist.
Die Anfälle fangen ganz plötzlich an, er wird nervös, fängt an zu hecheln und guckt in Richtung rechte Vorderpfote, genauso plötzlich hören sie aber auch wieder auf.
Er ist absolut ansprechbar dabei.
In den letzten Monaten haben wir diesen Hund mehreren Tieräzten vorgestellt, haben ein Video über so einen Anfall aufgenommen und keiner von den Tierärzten kann mit dieser Symptomatik iwas anfangen.
Wir haben dieses Video noch zusätzlich anderen Tierärzten per Mail zukommen lassen, aber niemand weiß weiter.
Dieser Zustand schlägt ziemlich aufs Gemüt, ich denke da muss ich nicht weiter darauf eingehen, ich möchte diesem Hund helfen, iwer muss doch in der Lage sein eine entsprechende Diagnose stellen zu können.
Ich würde mit dem Hund auch 500 km fahren, um endlich Gewissheit zu erlangen.
Wir sind ziemlich verzweifelt
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ANTWORT 1-1 ( von Gesamt: 1 )

Antworten
Von: Colordream aus Österreich
am/um 14.07.2015 22:31


Hallo!

Die Leidensgeschichte Deines Hundes und die entsprechenden üblichen Tierarztpraktiken sind eine wahre Katastrophe. Darf ich bezüglich Deines Hundes noch etwas nachhaken.
Ist der Hund darauf untersucht worden, ob er an dieser Vorderpfote evtl. einen Pilzbefall hat? Ich gebe nicht gerne Tipps via Internet, aber sollte der Hund an dieser Vorderpfote einen Pilzbefall haben, dann würde ich jeden Tag ein kurzes Wasserbad mit Bor durchführen. Wenn es nervlicher Natur ist, dann versuch es mit 99,9% DMSO systemisch angewandt. Im Falle Deines Hundes wären 20 Tropfen DMSO auf 20ml Wasser mit einer Spritze 3 mal täglich einzugeben. Die Besserung müßte innerhalb einer Woche sofort eintreten. Wird Dein Hund regelmäßig gegen Ektoparasiten behandelt? Wenn nicht, dann solltest Du auch einen Milbenbefall in Erwägung ziehen. Es ist sehr schwierig, Dir zu raten, wenn ich nicht sehen kann, wie genau das Verhalten des Hundes aussieht. Es gibt auch noch Hautwürmer, die sich evtl. genau an dieser Pfote ins Innere bohren, dann würde ich Advocate geben. Vielleicht habe ich Dir damit eine kleine Anregung gegeben. Mir ist natürlich bewußt, daß jeder übliche Tierarzt gleich den Kopf schütteln wird, aber ich brauche einen Tierarzt nur zum Chippen, Impfen und fürs Abholen der Wurmkuren und ich denke, daß 10 Jahre Tierhaltung ohne je einen Tierarzt zu benötigen doch etwas heissen sollte. Du mußt ohnedies alternativer werden. Viel Glück! Regine
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