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Katzen sind extrem reinliche Tiere. Anders als Hunde suhlen sie sich nicht in Matschpfützen und wenn sie einmal in den Regen kommen putzen sie sich anschließend in der Regel so lange bis ihr Fell wieder trocken und glänzend ist. Trotzdem sollten Halter die Katze bei der Fellpflege unterstützen. Das gilt ganz besonders für langhaarige Rassen wie Angorakatze, British Langhaar oder Perser, da ihre Haarpracht ohne regelmäßiges Bürsten schnell verfilzt und dann in unschönen, ungepflegten Zotteln herunter hängt. Aber auch kurzhaarige Samtpfoten sollten ab und zu gebürstet werden. Vor allem in der Zeit des Fellwechsels.

Selbst verschmuste Stubentiger nehmen aber leider häufig Reißaus, wenn die Bürste aus der Schublade geholt wird. Umso wichtiger, die Katze schon in den ersten Lebensmonaten behutsam an die Pflege zu gewöhnen. Schließlich macht es allen Beteiligten mehr Spaß, wenn die Katze bei der Behandlung wohlig schnurrend auf dem Schoß oder auf dem Sofa liegt. Mit Geduld, Leckerchen und dem richtigen Timing kann man aber auch die meisten erwachsenen Pflegemuffel noch umstimmen. Dabei ist die oberst Regel, nichts zu erzwingen. Hält man die Katze fest und zwingt sie "zu ihrem Glück", wird alles noch viel schlimmer. Man sollte sich lieber über kleine Fortschritte ans große Ziel herantasten. Also: Loben und ein Leckerchen geben, wenn die Katze kurz zur Kooperation bereit ist und sofort aufhören, wenn sie genug hat. Auch das Timing ist wichtig. Wenn eine Katze gerade spielt oder frisst, will sie verständlicherweise nicht gebürstet werden. Wenn sie sowieso gerade in Schmusestimmung ist, schon eher. Natürlich darf die Pflege nicht wehtun. Also eine weiche Bürste nehmen und sanft bürsten. Gerade Unterbauch, Achseln und bei unkastrierten Katern die Hinterfront sind sehr empfindlich. Verfilzte Stellen schneidet man besser vorsichtig heraus, als daran mit dem Kamm zu ziehen.

Die Fellpflege ist eine gute Gelegenheit für andere wichtige Pflegemaßnahmen. Zum Beispiel sollte man ab und zu die Ohren ausputzen. Dazu wickelt man ein Papiertuch um den Finger, klappt das Ohr etwas zurück und entfernt den Ohrenschmalz. Dabei sollte man den Finger nie tiefer in das Ohr hineinstecken. Mit einem Hochziehen der Lefzen lässt sich überprüfen, wie Gebiss und Zahnfleisch aussehen. Schlafkrümel in den Augenwinkeln können sanft mit einem Taschetuch abgetupft werden. Tränende Augen oder eine gerötete Bindehaut geben Anlass für einen Tierarztbesuch.

Bei jungen gesunden Katzen, die genug Kratzmöglichkeiten und Gelegenheit zum Klettern haben, nutzen sich die Krallen von selber ab. Bei Senioren, die die meiste Zeit auf dem Sofa verbringen, sollte man die Krallenlänge an der Vorderpfötchen aber regelmäßig kontrollieren, damit sie nicht ins Fleisch wachsen. Gekürzt wird die weiße Spitze mit einer speziellen Krallenzange.
Tags: Katzen

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